Beiträge von Handschuh #33

    Ich finde halt Diskussionen über Themen schwierig wo es übertrieben formuliert darum geht ob Leben oder Geld wichtiger ist. Vor allem wenn Geld, Wohlstand und Herabwürdigung die Hauptargumente der Gegenseite sind.

    Natürlich spielen beide Dinge eine ganz große Rolle in diesem Thema, manchmal schließt das eine das andere leider nicht konsequent aus!

    Denn sonst müssten wir alle sofort damit anfangen unsere Autos abzuschaffen, z.B. müsste u.A. meine Firma geschlossen werden (600 Arbeitsplätze hier und weltweit 3000) wahrscheinlich andere Firmen auch, alle mit Ölheizung müssten konsequent im Winter frieren und so gibt es noch viel was damit zusammenspielt.

    Die Frage die man sich dann eigentlich nur noch stellen müssten ob man nach der Jagt noch das Lagerfeuer anmachen darf oder man dann alternativ doch besser Beeren im Wald sucht...

    Will eigentlich auch nur damit sagen, dass viel mehr am Klimawandel dran hängt als ausschließlich Verzicht und die Umstellung der Lebensumstände!

    Leider implizieren dann einige gerne, dass man die Klimaproblematik nicht sieht bzw. sie einem egal ist, da man eh wie bisher in den Tag hineinlebt.

    Hier im Board kann mal leicht schreiben was alles zu tun ist, aber eins wurde auch schon gesagt, Klimawandel muss man sich auch leisten können und da macht es in einer Diskussion halt auch mal Sinn, seine finanziellen Verhältnisse nicht einfach auf alle anderen zu projektieren und nur zu sagen “Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!“...

    Wie will man es denn sonst machen? Natürlich kann man sich Solar ohne Speicher aufs Dach hauen, bringt nur nichts wenn man tagsüber arbeitet und die Produktion nicht nutzt. Und die Heizung war angesichts der Fördermöglichkeiten nahezu geschenkt. Als nächstes rüste ich ne Klimaanlage nach.


    Nur sind wir auch nicht repräsentativ. Das Dorf ist wohlhabend, wer hier wohnt kann sowas umsetzen. Nur ist längst nicht jeder Eigentümer, sondern wohnt zur Miete in Mehrfamilienhäusern. Und da ist es für die Eigentümer wirtschaftlich nicht attraktiv die Radikalkur zu machen. Mit Gewissen hat das nichts zu tun. Das ist alles rein private Gewinnmaximierung.

    Man muss natürlich als Eigentümer auch erst mal genug Geld haben um so zu investieren, Investitionen ohne eigenes Geld rechnen sich auch nicht unbedingt, zumal nicht alle Eigentümer ihr Häuschen schon bezahlt haben.

    Gewinner bei so etwas sind durch auch wieder die großen Vermieter, die kassieren gleich doppelt, vom Staat und vom Mieter, der natürlich sofort eine Lohnerhöhung vom Arbeitgeber bekommt... ;)

    Versuche ich nicht mehr, macht null Komma null Sinn, da hier die meisten im Klimawahn sind und Aspekte, wie Arbeitsplätze, Finanzierbarkeit durch den einzelnen, Raubbau an der Natur und den Menschen für die Autobatterieherstellung, die Abholzung des Regenwaldes weil nicht vor der Haustür oder andere Dinge praktisch hier keine Rolle spielen dürfen, weil solche Gedanken gleich plattgebügelt werden, mit den Worten alles scheiß egal, jeder kann und muss persönlich was tun!

    Aber ich erwische mich schon wieder mich dazu einzulassen, es tut mir wirklich sehr leid, ich versuche wirklich jetzt meine Finger still zu halten!

    Also lassen wir alles so wie es ist weil die Generationen vorher die Augen davor verschlossen haben bzw durch Politik, Wirtschaft und Medien davon abgelenkt wurden? Die Flüchtlingspolitik war vor 2 Jahren Thema und wird es auch in Zukunft sein und das gerade auch wegen des Klimawandels. Ich finde die arrogante Haltung gegenüber Klimaschützern wie FFF einfach zum kotzen. Die haben alle Handys, die gehen zu McDonalds, die kaufen bei Amazon, die haben nur kein Bock auf Schule, die anderen machen ja auch nix, die arme Wirtschaft, blablabla... Dann kauft euch halt Autos mit ordentlich PS und fahrt damit 100 Meter zum Bäcker, kauft günstiges Fleisch bei Aldi, kauft Wasser von Nestle, setzt auf RWE Strom, trennt euren Müll nicht, kauft alles in Plastik verpackt, werft euren Müll in die Natur, knallt euch schön Glyphosat auf die Einfahrt. Ist ja egal weil es ja eh nichts ändert.

    Das ist genau so ein Posting, das unterstreicht warum hier eine Diskussion zum Thema unerwünscht ist bzw. gleich unterbunden wird, wenn man versucht auch noch andere Aspekte dieses Klimawandeleinsparungsmussschlechtesgewissen aufzuzeigen!

    Auf welcher Seite China und Russland stehen dürfte ja klar sein. Sollten die USA dann Unterstützung der NATO fordern dürfte es ein globaleres Problem geben als der Benzinpreis in Deutschland.

    So schnell schießen die Preußen auch nicht, da wird viel mit Säbeln gerasselt, den Irak hat letztlich auch niemanden interessiert...

    Dieser Film hat aber auch nicht den Anspruch eine lückenlose Geschichtsdokumentation zu sein ;)

    Vieles was man vermisst gibt es bestimmt als outtakes auf der DVD und selbst dann ist die Geschichte des glorreichen Deilinghofener/Iserlohner Eishockeys nicht lückenlos erzählt!!!

    Irgendwas würde immer auf der Strecke bleiben, auch in einer 10teiligen reinen Dokuserie, denn es gibt noch genug Geschichten von denen viele von uns noch nicht einmal wissen, dass sie sich zugetragen haben! ;)

    Hast Du auch Argumente oder nur Polemik?

    Sorry, dieses Niveau der Diskussion ist eindeutig für mein Stammtischformat und meine Parolen zu hoch!

    Argumente oder sonstige Einlassungen werden durch deine mit Fakten belegten Beiträge pulverisiert und andere Sichtweisen schlicht als Polemik abgetan, somit viel Spaß beim Monolog.

    Kannst du bitte damit aufhören, jedes Posting vollständig und einzig und allein auf dich und deine persönliche Situation zu beziehen? Damit wäre wahrscheinlich für alle Beteiligten hier einiges gewonnen. Danke!


    Und natürlich müssen die Probleme großflächig angegangen werden. Ich sehe hier auch niemanden, der das bestreiten würde, auch wenn du das anderen Diskussionsteilnehmern aus mir unbekannten Gründen gerne so in den Mund legen würdest.

    Alles klar, kein Problem!

    Natürlich ist es auch Zufall, dass nach einem posting zum globalen und oder politischen Problem, gleich wieder auf die private Einstellung zur Müllvermeidung hingewiesen wird...

    https://www.n-tv.de/wirtschaft…U-an-article20546648.html


    Schenkt man diesem Artikel Glauben, dann produzieren wir in Deutschland europaweit eine überdurchschnittlich große Menge an Plastikmüll und sollten daher vielleicht tatsächlich eher selbst zu Hause ansetzen.

    Bloss weil man auch noch andere Aspekte und politische Probleme aufzeigt, heißt es doch nicht gleich, dass man selbst nichts tut oder es einem grundsätzlich egal ist!

    Aber anscheinend suggeriert man diese Einstellung mit dem Blick über den eigenen PKW, dem eigenen Plastikmüll oder sonstigen Dingen, die man selbst schon für die Umwelt tut oder auch noch tuen kann...

    Viele Dinge des Verzichts haben nichts mit leisten können zu tun. Weniger Fleisch essen, Tragetaschen statt Plastiktüten, weniger in den Urlaub fliegen, weniger Kurzstrecken fahren etc. Kostet alles keinen Cent. Im Gegenteil, müsste doch eigentlich allen in die Karten spielen, die wenig Geld zur Verfügung haben.

    Jep, Urlaub ist eh nicht drin, aber leider sind die Nudeln in Plastik eingepackt...