Beiträge von iltisitc

    Eigentlich wollten wir "Another Life " auf Netflix schauen, aber das fanden wie so schlecht, das wir schon nach 20 Minuten ausgemacht haben. Mehr durch Zufall landeten wir bei "Happy".



    Und wer auf total skurille Serien steht, sollte da dringlichst mal reinschalten. Ein abgewrackter Ex-Cop jagt mit dem imaginären Freund seiner Tochter, einem blauen Einhorn, den Entführer der Tochter, welcher aussieht wie der Weihnachtsmann. Man lacht sich teilweise schlapp um aber im nächsten Moment zu schlucken ob der machmal dargestellten Brutalität. Aber absolut empfehlenswerte Serie.


    Happy hatten wir vor ein paar Wochen auch gesehen und dann direkt durchgeschaut. "American Gods" nach 20 Minuten in den Giftschrank geschlossen, ist mir irgendwie zu komisch. Aktuell habe ich bei Prime und Netflix einige Serien entdeckt.


    Deception - Nichts, was man nicht schon gesehen hätte. Ein Magier/Illusionist hilft dem FBI. Für die täglichen Zugfahrten aber ganz unterhaltsam

    How to get away with murder - Eigentlich eine ganz interessante Grundidee, wird aber in den Folgestaffeln immer komischer, die Charaktere nerven mitunter einfach nur noch

    Future Man - Wer auch "bekloppten" Humor steht: Ein junger Mann wird Teil eines Zeitreise-Kommandos, um die Zukunft zu retten.

    The Boys - Eine coole Idee, dass Superhelden eben nicht nur tolle Leute sind, sondern alles für ihr gutes Ansehen tun und vertuschen und ein geheimes Team, welches sich dem entgegenstellen will. Hier möchte ich unbedingt weitere Folgen sehen.

    Gestern kam das schicke Teil auch im Rheinland an. Das war schon sehr viel Emotion in diesem Film, Respekt! :thumbup:


    Ich mache aber vielleicht auch den Fehler, das mit dem Jakobi-Film zu vergleichen. Ein Jahr oder länger warten und ein paar Minuten länger zur Zeit um die Anfänge in Deilinghofen, etwas mehr Background vielleicht auch zu Rivalitäten, vielleicht noch mehr auf die Halle eingehen, in der die Fans immer noch zentimeternahem Kontakt zu gegnerischen Spielern suchen, um sie gerade in Playoffs etwas aus dem Konzept zu bringen.


    Der Film ist echt schon richtig gut gemacht und mit der erzeugten Gänsehautentzündung hatte ich auch noch irgendwie Boch und habe mir danach noch "17 Tage im Mai" angesehen, der nochmal alte Emotionen freigesetzt hat. Wann fängt endlich die Saison wieder an? :)

    Gestern kam das schicke Teil auch im Rheinland an. Das war schon sehr viel Emotion in diesem Film, Respekt! :thumbup:


    Ich mache aber vielleicht auch den Fehler, das mit dem Jakobi-Film zu vergleichen. Ein Jahr oder länger warten und ein paar Minuten länger zur Zeit um die Anfänge in Deilinghofen, etwas mehr Background vielleicht auch zu Rivalitäten, vielleicht noch mehr auf die Halle eingehen, in der die Fans immer noch zentimeternahem Kontakt zu gegnerischen Spielern suchen, um sie gerade in Playoffs etwas aus dem Konzept zu bringen.


    Der Film ist echt schon richtig gut gemacht und mit der erzeugten Gänsehautentzündung hatte ich auch noch irgendwie Boch und habe mir danach noch "17 Tage im Mai" angesehen, der nochmal alte Emotionen freigesetzt hat. Wann fängt endlich die Saison wieder an? :)

    Habe ich beim letztem Mal schon gelernt. am Mittwoch schnell 3x2 Tickets im Innenraum in D gekauft, statt 6 Tickets zu wählen und sich beim Warten im Kreis zu drehen. Die 10€ Versand mehr tun da auch nicht mehr weh.


    Aber jetzt erstmal schauen, was in zwei Wochen in Frankfurt so geht :)

    print@home funktioniert bei Gästekarten nicht, habe ich auch erst nach dem Kauf der Karte im Gästeblock gemerkt. Und dann gemerkt, dass ich mich im Datum vertan habe und gar nicht kann. 14€ an den KEC für puppe. Es sei denn, jemand von euch braucht noch ein Ticket :D

    Ja, Angelo, soweit ich es verstanden habe, wurde der Nachbar aber bereits persönlich kontaktiert. Wenn das nicht hilft, muss man eben den dann noch verbleibenden Weg gehen, ohne Slebstjustiz zu üben. Und mit der wäre man definitiv der einzige Verlierer. Es geht hier ja nunmal nicht um einen Maschendrahtzaun, sondern um eine potentiell gemeingefährliche Angelegenheit (wenn sie es durch die Angriffe nicht bereits ist). Querstellen geht dann in der Regel nur sehr schwer, zumindest was die Behörden angeht, auf die ich die Aussage hauptsächlich bezog. Ob den Nachbarn das mit dem Anwalt juckt oder nicht, aber wenn einen die Behörde auf dem Kieker hat, überlegt man sich zweimal, ob man nicht doch handeln sollte.

    Wenn man direkt mit der Axt das Übel bekämpft, ist es dann aber "nur" Sachbeschädigung?


    Aber im Ernst, ich wüsste nicht, wie lange ich das mitmachen würde, wenn sich niemand regt oder regen will. Für meine Frau könnte ich da erst recht nicht garantieren.


    Ich würde aber als erstes einen Anwalt aufsuchen, der den Nachbarn und die Ämter anschreibt. Mit Anwalt ist das immer direkt ein anderes Auftreten, darauf haben die meisten noch weniger Lust und kümmern sich um die Einstellung des Problems. Hoffentlich kommt ihr schnell aus der Misere raus, ohne tatsächlich die ekelhaften Gedanken spielen zu müssen,

    Interessant ist das Buch "Germania", das ich im Zug durchgelesen habe. Jüdischer Kommissar muss für Nazis Morde aufklären.


    Kurzweilig ist "Herr Sonneborn geht nach Europa". Ein ganzer Band Martin Sonneborn pur. Da gehen mir die Zugfahrten zur Zeit zu kurz ;)

    Zumal zumindest mir die meisten Detatails ohnehin bekannt sind, aber stumpfes lesen saugt nur die Fakten auf. Die Serie bring diese Fakten unheimlich realistisch rüber, man fühlt mit den Personen mit und kann sich irgendwie emotional mit den Fakten verbinden. Eine Serie ohne Effekthascherei, gleichzeitig aber mit der größtmöglichen Wirkung auf den Zuschauer. Ob ich schonmal so gefesselt vor dem TV gesessen habe? Ich kann mich so gar nicht daran erinnern. Und man dachte, mit dem ende von GoT fält man in ein Serienloch.


    Wer ausgefallene Schnitte mag und sich an ein gewöhnungsbedürftiges Format mit wohl sehr britischem Humer gewühnen kann, darf sich auch 5 Stunden Good Omens reinziehen.

    Muss bei mir September 2002 gewesen sein. Mit 15 quasi ein Späteinsteiger, als mich Freunde mitgenommen haben. 0-6 gegen Hamburg verloren. Danach 5 Jahre lang kaum ein Heimspiel verpasst. Es war schon fast ein Ritual: Kasten Bier --> Zug nach Letmathe --> Bus 1 oder Zug nach Iserlohn --> Lauf vom Bahnhof durch die Innenstadt --> Pause bei McDonald's (zumindest solange es ihn dort gab) --> An der Tanke Mendener Straße den Kasten gegen ein paar neue Bier getauscht --> Vor der Halle noch genüsslich ausgetrunken.


    Wir haben phasenweise auch hinter dem Tor gestanden, wenn der Bereich nicht komplett für Gästefans vorgesehen war und haben dort mit vielen Auswärtsfans gelabert und geschnackt.


    Aus der Anfangszeit war es natürlich auch beeindruckend, wie offen die Profis im Vergleich zum Fußball waren, wo alles recht unpersönlich ist. Hinter der Halle beim Warmmachen mitkicken, kurz flachsen oder Gespräche führen. Im ersten Jahr saßen wir auch mal vor der Halle und Greg Poss kam heraus schnurstracks auf uns zu "So jung und schon am rauchen?!".


    In der Zeit hat Eishockey den Fußball fast komplett verdrängt was Stadionbesuche und Auswärtstouren angeht. War eine geile Zeit. Seitdem wir im Rheinland wohnen und mit den neuen Bullyzeiten sonntags und mit Kind sind die Spiele in der Halle immer weniger geworden. Ich bin froh, wenn ich noch 2-3 Heimspiele in der Saison schaffe. Bei diesem Thread kommt da deshalb mal wieder ordentlich Wehmut auf.

    Suits ist cool.


    Gestern auf Anraten etlicher Leute und auch User hier erste Folge Chernobyl angeschaut. Vorher schon viel drüber gelesen. Das in Bildern zu sehen - in richtig gut inszenierten - bringt einen doch schon in eine eigenartige Gefühlswelt.

    https://www.zeit.de/politik/de…ahl-afd-rechtsextremismus


    Hochinteressanter Kommentar zu den Wahlergebnissen im Osten - trifft meine Meinung an vielen Stellen, insbesondere was das Zusammenspiel von "Die Gelichgültigkeit / Überheblichkeit der Wessis macht die Ossis natürlich trotzig" und "Trotz rechtfertigt es nicht, Möchtegern-Nazis zu wählen" angeht. Vertracktes Thema, bei dem ich hier schon öfter mal einsteigen wollte, wenn der ein oder andere sich für meine Begriffe unreflektiert über den Osten ausgelassen hat. Kriegen wir eine vernünftige Diskussion hin - hier im Kleinen und gesamtgesellschaftlich im Großen?


    Also ich hatte letztens ein Gespräch mit einem "Ossi" prinzipiell über dieses Thema. Er meinte auch, dass viele eben daran gewöhnt waren, getragen zu werden und Arbeit zu haben, egal, was man so gelernt und gemacht hat. Das ist in der Gemütlichkeit und in der Hoffnung nach dem Mauerfall so in den Köpfen geblieben. Viele sind dann eben gegangen, um im Westen in eine gute Infrastruktur und Gehaltsstruktur zu kommen. Überspitzt hat er gesagt, "die Bauern sind geblieben, die schlauen sind gegangen". Ganz zufrieden waren wir mit dem Fazit nicht, aber etwas Wahrheit scheint dtan zu sein. Dazu kommt dann aber noch der eher wichtigere Faktor, der in der folgenden Diskussion aufgekommen ist: Im Westen kennt man seit jeher das "fremde", vom Münsterland bis zur Eifel kennt man Gastarbeiter, zugezogene, die alle Freunde und Mitbürger geworden sind. Alles ganz normal. Im Osten gab und gibt es das in der Form nicht. In dieser Paarung scheint es dann ein guter Nährboden für Parteien wie AfD zu sein. Dass sich das alles nach üblen Vorurteilen anhört, ist einem bewusst, aber das sind die Punkte, über die man bei Erklärungsversuchen immer stolpert, ohne sich selbst dabei zwingend als besserer Mensch zu fühlen. Man ist wohl eher froh, weltoffener und ohne solche Sorgen zu sein, was das Leben einfacher macht.

    So ganz grundsätzlich wäre mir aber auch wohler, wenn ich mit einem Kugelschreiber mein Kreuz machen dürfte. Ist natürlich immer auch eine Frage der Kommunikation.;)


    Zu einen war es ein dokumentenechter Stift, der nach Wahlverordnung meines wissens nichtmal erforderlich ist. Außerdem hat man wenigstens 6 Leute, die da im Wahlbüro sitzen. Für ordentliche Auswirkungen müsste man da schon ziemlich viele Leute bestechen ohne Whistleblower, um da mit Ratzefummel die Wahlen zu beeinflussen :D

    Das man den Affen von der AfD und ihren Sympathisanten nicht mit Argumenten beikommen kann, haben Tomcat und ich ja am Samstag Mittag erlebt bei unserer netten Diskussion ... Medien verdrehen alles, mit Deutschland geht's bergab, ihr werdet schon sehen.... blablabla.


    Hier mal eine interessante Karte aus der Zeit:

    D7kB4aWWwAAQmrY.png


    Bei uns in der Stadt wurde auch tatsächlich von einem dieser komischen Typen bzw. ein Gesinnungsgleicher eine Diskussion eröffnet, warum in den Wahlkabinen nur Bleistifte lägen, er habe dann natürrlich erstmal nach einem Kugelschreiber verlangt.


    Herzlichen Glückwunsch!

    Raffe ich eh nicht, was wollen denn alle? Ich fand die Folge in sofern gut, dass endlich mal wieder GoT in seinen Wurzeln zu sehen war. Denkt keiner mehr an den Liebling Ned Stark oder an die rote Hochzeit? Oder ganz andere Charaktere, die man bei weitem nicht sterben sehen wollte? Ich finde es gut, dass Serienmacher nicht immer nach ihren heulenden Fans die Episoden schreiben. Ist am Ende eh nur das Internet, in dem alles Negative abgeladen wird. Ich glaube, dass der Großteil der Zuschauer die Folgen dennoch sehr gut findet.


    die letzte Folge fand ich auch schon sehr gelungen, weil eben viel rohe Szenen gezeigt wurden. Bei einem Feuerangriff und Straßenkämpfen liegt man nicht einfach nur regungslos da rum ohne Kratzer und ohne verstörende Dinge.