Beiträge von Ottawa69ers

    Beim ersten Spiel 2020 wie ich hörte

    Das beruhigt mich. Ich war gerade schon voll angefressen, weil ich dachte beim ersten Saisonspiel, was ich leider aus Gründen von familiären Festen und daraus resultierender Urlaubsplanung verpasse. Und Mike unter dem Hallendach zu verpassen fände ich echt traurig.

    Ich hoffe aber erwarte leider nicht das die Menschen aufwachen und keine Parteien wählen die nur der Wirtschaft dienen koste es was es wolle.

    Gegen Geld und die Angst der Menschen auch nur bisschen ihres Lebens einschränken zu müssen kommt man schwer an.

    Da dürften sie schon mal keine Partei wählen, welche aktuell im Bundestag vertreten ist. Denn machen wir uns nichts vor, die wahre Macht im Staate geht von der Wirtschaft aus. Von der wir allerdings aber auch gut leben. Und in Sachen Klimawandel müsste es für alle Länder weltweit gelten. Denn wie so schon mal gesagt, global warming nicht german warming.

    Mal ganz ehrlich gefragt? Was erwartest du denn von der Weltgemeinschaft? Und es geht nur wenn alle mitmachen.


    Wenn Australien seinen Nachbarn mitteilt, auf keinen Fall aus der Kohle auszusteigen, und sie lieber absaufen lässt? Das ist die Realität, so traurig das sein mag.


    Da wirst du in den nächsten 10 Jahren zu keiner großartigen Einigung kommen. Wie bei deinem Zeitungsartikel. Alle Fakten sind schon seit 30 Jahren bekannt. Und..was ist passiert?

    Ottawa69ers dasUnterschreibe ich so! Teile deine Ansicht im Grundsatz, bis auf die eine Sache, liegen wir auf einer Linie. :top:

    Aber bist du nicht der Meinung, dass schon viel geholfen wäre, wenn mehr Leute wie wir denken würden? Jedoch muss diese Einsicht aus den Leuten selbst kommen und das sehe ich nicht.

    Wie soll das auch passieren? Man muss sich ja heute nur die Meldung aus Australien anschauen. Kohleausstieg? Ohne uns, stattdessen zahlen sie 200 Mio $ Hilfe and die Pazifikinseln welche diesen von Australien gefordert hatten. Ich meine, von dem Geld können sie sich ein Umzug leisten, aber die Inseln wird das nicht retten. Man kann simpel sagen Australien kauft sich ein gutes Gewissen. Das Australien durch ihren massiven Kohleabbau eigentlich für 5% der weltweiten CO2 Emmission verantwortlich ist? Scheißegal. Das Australien Prognosen nach bis 2030 für 17 % der weltweiten Emmissionen verantwortlich sein wird, da sie den Kohle und Gassektor massiv ausbauen wollen. Auch Scheißegal. Und wieso, weil die Kohle Australiens Goldesel ist. Und es auch hier nur um den Profit geht.



    Ich kann da ehrlicherweise jeden verstehen, der für sich sagt. wieso soll ich hier einen auf Umweltapostel machen, während andere weiter damit Geld ohne Ende scheffeln. Und sein wir mal ehrlich, klimafreundlich leben, muss man sich auch leisten können. Es gibt genug Mitbürger die kommen gerade so über die Runden. Die sind praktisch gezwungen beim Discounter einzukaufen und sind froh wenn ihre alte Möhre von Auto noch einmal über den TÜV kommt. Egal was der hinten so rauspustet. Und wenn man dann in den Nachrichten sowas wie die Meldung aus Australien hört, muss man sich doch fast denken, "Wollen die mich verarschen?".



    Daher bin ich da auch nicht missionarisch unterwegs, jeder sollte es so halten wie er es für richtig hält. Und eins muss man glaube ich in der Politik kapieren. Aufdoktrinierter Klimaschutz wird nie funktionieren. Der muss, wie du sagst, aus eigenem Antrieb erfolgen. Das erreicht man aber nicht in dem man hinterher noch den Bürger zur Kasse bittet. Besonders wenn der dann auf einmal feststellt, Moment mal, wieso muss ich mich für das Klima einschränken, wenn es in anderen Ländern keine Rolle spielt.

    derwilde13


    Wir liegen da gar nicht weit auseinander. Ich tue simpel die Dinge die ich für richtig halte um einen möglichst kleinen Fußabdruck zu hinterlassen. Immer mit dem Hintergrund der Realität der Lebenswelt in der wir uns bewegen. Man kann tolle Forderungen stellen, passen die aber nicht zur aktuellen Lebensrealität, werden sie auch nicht umgesetzt werden. Nur glaube ich auch, das es am Ende halt nicht reichen wird, die Welt vor dem großen Crash zu bewahren. Da unterscheiden wir uns aber ist halt meine Meinung. Die muss ja auch keiner teilen.


    Um z. B. nochmal das Thema Auto aufzunehmen. Ich hätte gar nichts gegen ein E-Auto. Die zwei mal wo ich eines gefahren bin, fand ich das Fahrgefühl top. Ich würde es sogar erwägen eines zu kaufen bei einem nächsten Neuwagenkauf .Wenn es zu der Realität passt. Die sieht momentan so aus, das ich es bei mir zu Hause nur laden könnte, wenn ich eine Kabeltrommel über die Straße ziehe und meine Frau könnte es an ihrer Arbeitsstelle auch nicht aufladen. Also kommt so ein Fahrzeug aktuell nicht in Frage.

    Da ist die Politik gefragt die Infrastruktur zu schaffen und Lösungen zu entwickeln, wie man ein E-Auto aufladen kann, wenn man nicht gerade eine Garage hat. Und ich werde auf meine Kosten keine Ladesäule bauen (ist auf öffentlichen Gehwegen aktuell eh nicht möglich) , denn ich hab mir ja auch keine Zapfsäule gebaut. Das sollen schon mal schön diejenigen machen, welche mir hinterher den Strom verkaufen. Aber ist das gegeben, klar, würden wir sofort einen E-PKW kaufen.

    Wir hatten sogar schon mal beim letzten mal überlegt einen KIA Niro zu kaufen. Nur hatten wir das verworfen, weil der zwar ein Hybrid ist aber beim Benzinbetrieb auf der Autobahn wohl einen Verbrauch von fast 10l hat bei Tempo 130. Da braucht man halt keinen Hybrid.

    Und ansonsten ist es jetzt an Wirtschaft und Politik Lösungen zu präsentieren. Da den Bürgern finanziell in die Verantwortung zu nehmen halte ich für total frech. Es ist genug Geld in der Wirtschaft vorhanden.

    Eigentlich wollten wir "Another Life " auf Netflix schauen, aber das fanden wie so schlecht, das wir schon nach 20 Minuten ausgemacht haben. Mehr durch Zufall landeten wir bei "Happy".



    Und wer auf total skurille Serien steht, sollte da dringlichst mal reinschalten. Ein abgewrackter Ex-Cop jagt mit dem imaginären Freund seiner Tochter, einem blauen Einhorn, den Entführer der Tochter, welcher aussieht wie der Weihnachtsmann. Man lacht sich teilweise schlapp um aber im nächsten Moment zu schlucken ob der machmal dargestellten Brutalität. Aber absolut empfehlenswerte Serie.

    Wenn es um das Thema Bahn geht, da ist noch so viel Luft nach oben, mehr geht gar nicht.


    Irgendwie hatte ich keine Lust mit dem Auto in die Frankfurter City zu fahren und habe heute die Bahn genommen. Mal davon ab das die Fahrkarte mit Bahncard 50 satte 144€ gekostet hat, weil ich sie erst vor 2 Tagen gebucht hatte, war das mal wieder eine Bahnerfahrung der äußerst merkwürdigen Art.


    In 2 aufeinanderfolgenden Waggons waren die Toiletten abgesperrt wegen Beschädigung, dann kam zwischen Frankfurt und Köln die Durchsage, das bitte die Fahrgäste eines Waggons diesen bitte verlassen sollten, da dort nicht definierte Gerüche aus der Lüftung kämen und der DB Service Mann erklärte freundlich das leider der Kaffee ausgegangen sei, man aber Tee haben könnte.


    Ja......die Bahn...immer eine Reise wert.

    Solange die Kritiker sich am Marketing aufreiben, gibt es ja offensichtlich nicht ausreichend Argumente in den eigentlichen Sachfragen.

    Ach weist du, hier wird so oft über Doppelmoral gesprochen aber wie sieht es eigentlich selber bei denen aus welche ach so moralisch leben oder es moralisch propagieren.


    Also ich persönlich kann für mich und meine Frau sprechen. Wir haben privat das letzte mal einen Flieger 2010 betreten, beruflich fahre ich in Mitteleuropa alles mit dem Auto, oder selten mit dem Zug. Unsere Urlaube auf Motorbooten haben wir gegen Urlaube auf Segelbooten eingetauscht welche nur einen Flautenschieber in Form eines Außenborders haben.Wir fahren privat einen 3 Zylinder Benziner mit einem realen Durchschnittsverbrauch von ca. 6.2l/100 km. Fleisch essen wir maximal 2-3 mal die Woche und dann auch vom regionalen Metzger in Dortmund, ab und an auch mal von Edeka/REWE.


    Das ist der Realität relativ angepasst und ich glaube nicht das jeder Moralapostel das genauso hält. Da steht dann doch das 150 PS Auto in der Garage oder man fliegt doch mal in den Urlaub. Sei auch allen gegönnt. Was ich aber gar nicht ab kann, sind so "Predige Wasser und trinke Wein" Menschen.


    Entweder man hält sich komplett an seine Überzeugung. dann finde ich das dies Respekt gebührt. Oder man lässt es andere zu belehren. Greta, das muss man ihr lassen, ist da sehr konsequent. Daher habe ich da auch Respekt vor ihr. Andere welche nur auf den Zug aufspringen und nur meinen den Oberlehrer raus hängen lassen zu müssen. aber selber überhaupt nicht konsequent danach leben, nehme ich ehrlicherweise überhaupt nicht ernst.

    Eigentlich kann die einem Leid tun. Die denkt wirklich das die Politik sie ernst nimmt. Aber es stimmt schon, eigentlich ist sie eine Marke geworden. Sie realisiert das wahrscheinlich gar nicht, auch weil durch ihren Asperger Autismus diese Dinge wahrscheinlich nicht so wahr nimmt.


    Selbst der Segler, welcher Casiraghi gehört, ist ihr sicher nicht ohne Hintergrund angeboten worden. Denn dieses Schiff hat eine unglaubliche Publicity. Inklusive Herr Casiraghi, welcher vor kurzem mal in einem Interview erzählte wie schwer es sei Sponsoren zu gewinnen, welche das Segelteam sponsorn. Das dürfte jetzt nicht mehr so schwer sein.

    Und so denkt Greta sie kann die Welt retten aber erkennt nicht das sie im Endeffekt für viele einfach nur ein Mittel zum Zweck ist.

    Das stimmt ja leider auch nicht. Ihre Kritiker wären ausgerastet und hätten auf sie eingedroschen!

    Nun, da muss man mal ganz ehrlich sein, wenn sie für etwas notwendiges fliegt, kann man eigentlich sich darüber aufregen. Ein realistisches klimaneutrales Verkehrsmittel um über den Atlantik zu kommen, gibt es nun mal nicht.

    Ich finde es ehrlicherweise auch gewagt diese Reise mit dem Segler anzutreten. Denn eines ist klar, risikolos ist das nicht. Wenn wir mal mit dem Segler auf der Nordsee unterwegs waren, war mir schon 1-2 äußerst mulmig. Ein risikoloses unterfangen ist eine Atlantiküberquerung auf Seglern dieser Größe nie, kann man ihr nur wünschen das Alles gut geht.

    Tja,

    ist total paradox. Gab es heute schon einen guten Kommentar im Radio zu. Sinngemäß so, das sie sich die Strapazen auf diesem spartanischen Schiff antut, der Troß zu Abreise eingeflogen ist, und natürlich auch zur Ankunft in NY anreisen wird. Wäre sie selber mit dem Flieger geflogen, hätte es kaum jemanden interessiert, so aber juckelt eine Hundertschaft von Journalisten und Fotografen mit dem Flieger um die Welt.


    Trotzdem Respekt an sie mit so einem Boot über den Atlantik zu reisen, Spaß ist definitiv was Anderes. Aber wenn es zum Event wird, ist auch keinem geholfen.


    Interessant zum Thema Klima/Mobilität auch die heute veröffentlichten Ergebnisse der Aral Studie nach dem das Interesse an Elektro und Hybridwagen zwar leicht zu nimmt aber bei den Neuwagenkäufern der SUV immer mehr an Beliebtheit gewinnt. Von denen welche sich in den nächsten 1 1/2 Jahren einen Neuwagen zu legen wollen, wollen satte 22% einen SUV kaufen.


    https://www.aral.de/de/global/…s-beim-autokauf-2019.html

    Die Lage der Welt erkennt Greta schon sehr gut, das das Haus lichterloh in Flammen steht, ist ja zutreffend. Sie ist, sicher auch durch ihre Asperger-Erkrankung, einfach sehr gut darin Dinge zu analysieren und Schlüsse daraus zu ziehen. Was ihr aber fehlt ist das was sie als Schluß zieht mit den realen Lebensbedingungen abzugleichen. Das sie sich gestern nach der Besichtigung des Braunkohletagebaus hinstellt und fordert Deutschland muss viel früher Kohle als Energieträger abstellen ist sicher klimatechnisch nicht verkehrt.

    Aber dazu müssten erstmal alle Vorraussetzungen gesschaffen werden, die Energie welche dann fehlt, anderweitig auszugleichen. Und Windräder, Solar oder Biomassekraftwerke welche das ersetzen, baut man nicht in 1-2 Jahren, die Trassen schon gar nicht, sondern eher in 10-15 Jahren: Und damit ist das Ziel 2038 nämlich gar nicht ein Schlechtes. Und das wird man vielleicht um 3-4 Jahre nach vorne verlegen können wenn man sich anstrengt aber schneller wird das nicht gehen. Das ist das Gleiche wie mit der E-Mobilität, bis die dazu passenden Infrastrukturen geschaffen sind, werden noch 10 Jahre ins Land ziehen. Da wäre die Brennstoffzelle in übrigen klar im Vorteil, weil man dort nicht praktisch eine komplett neue Infrastruktur schaffen müsste, da würde eine Umrüstung von Tankstellen ausreichen.

    Und das ist halt das Problem, es gibt eine Realität und es gibt die Schlüsse die man aus den wissenschaftlichen Daten zum Klimawandel ziehen kann. Wenn ich mir die Daten anschaue, dann ist es schon so das alles eher Heute als Morgen passieren müsste. Wenn ich mir aber die Realität anschaue weis ich, es wird nie möglich sein weil man so etwas nicht in einer kurzen Zeitspanne global bewerkstelligen kann. Ergo, ist es genau das was ich hier immer schon gesagt habe, das Ganze wird so kommen wie es die Wissenschaft vorraussagt. Und die größte Anstrengung sollte sein Konzepte zu entwickeln wie man damit leben kann und nicht planlos zu versuchen zu verhinderen, was eigentlich nicht mehr zu verhindern ist.

    Und wenn die FFF Leute über so Dinge schwadronieren wie Abschaffung des Kapitalismus, erkennt man klar das sie nicht in der Realität leben. Denn das sind so Forderungen welche vollkommen konträr zur realen Welt sind.


    Ich hab mir die Executive Summary jetzt mal zu Gemüte geführt. Nicht ganz leicht zu lesende Kost. Hast Du mal ne konkrete Stelle für mich, die dich zu dem Schluss kommen lässt dass



    ? Ich finde da jetzt keine Stelle die die Aussage so unterstreichen würde.

    Das steht da mehr als deutlich und zwar als die ersten beiden Maßnahmen welche empfohlen werden unter dem Punkt "Core Concepts"


    "Net zero CO2 emissions: Net zero carbon dioxide (CO2) emissions are achieved when anthropogenic CO2 emissions are balanced globally by anthropogenic CO2 removals over a specified period.

    Carbon dioxide removal (CDR): Anthropogenic activities removing CO2 from the atmosphere and durably storing it in geological, terrestrial, or ocean reservoirs, or in products. It includes existing and potential anthropogenic enhancement of biological or geochemical sinks and direct air capture and storage, but excludes natural CO2 uptake not directly caused by human activities."



    Da steh das eine neutrale CO2 Bilanz erreicht wird wenn die Emissionen ausgeglichen werden durch anthropogene CO2 Verbraucher. Das sind auf nicht so schlau in allererster Linie Pflanzen. Viele andere Möglichkeiten CO2 zu binden haben wir nicht. Zumindest keine die sich beeinflussen lassen. CO2 kann nur durch eine ausreichende Pflanzenmasse gebunden werden.


    Desweiteren steht unter dem Punkt CDR das man vorhandene natürliche (anthropegenic) Möglichkeiten des CO2 Verbrauches nutzen und sie fördern muss (enhancement of biological or geochemical sinks). Das geochemische bezieht sich dabei auf tiefliegende Gesteinsschichten welche mit Salzwasser gefüllt sind. Diese sind in der Lage CO2 zu binden. Dafür darf aber der Grundwasserspiegel nicht zu stark sinken, in den Gebieten wo so etwas vorkommt.

    Für beide dieser Maßnahmen ist es unerlässlich Flächenversiegelung zu stoppen und besonders den Holzeinschlag. Keine Pflanzen, keine CO2 Aufnahme.

    Zum Thema Emissionen durch den Menschen steht etwas darunter, das es notwendig ist, die bekannten CO2 Vorgaben einzuhalten damit man im passenden Temperaturkorridor bleibt. Nicht mehr nicht weniger.


    Was in Sachen Emmissionen zu tun ist, kannst du aus Kapitel 2.4 entnehmen. Natürlich müssen auch Emmissionen verringert werden und andere Energiesektoren ausgebaut. Das steht außer Frage. Hat auch nie jemand beweifelt. Der Report sagt deutlich, das um im Temperaturkorridor zwischen 2020 und 2050 zu bleiben, die Wind und Solarenergie um Faktor 10 wachsen muss. Genauso sagt er das auch die nuklear Energie hier eine Pro Rolle spielt und das sie zumindest nicht weniger werden darf, sondern zum Bestand jetzt ein Wachstumsfaktor von 1.24 benötigt. Hingegen Kohle z.B. einen negativen Faktor von -0,83 hat. Ebenso wie Öl mit -0.66.

    Das ganze wird für mehrere Szenarien in verschiedenen Temperaturkorridoren ausgeführt, so das diese Faktoren natürlich fließend sind. Aber die Authoren sind dort recht realistisch und sehen nicht das sich innerhalb der nächsten 30 Jahre riesige negativ Entwicklungen bei diesen Energieträgern entwickeln werden, sondern agieren mit relativ realistischen Zahlen.

    Und sie weisen immer wieder darauf hin, das der Schlüssel der Intake des CO2 ist, nicht der Output welcher in der Kürze der Zeit nicht so schnell zu senken ist. Daher muss die CO2 Aufnahme gefördert werden. Und da sind Pflanzen nun mal der Hauptschlüssel.

    Ich habe doch geschrieben, das Deutschland in Sachen Flächenversiegelung in Europa ganz vorne liegt. Das muss dringend geändert werden. Bestrebungen? Recht mau.

    Und wenn Herr Bolsonaro so weiter macht ist in 5 Jahren kein Regenwald in Brasilien mehr übrig. Da brauchst du dann dir über gar nichts mehr Gedanken machen. Das ist dann das absolute Ende. Wenn er das nicht stoppt, was er nicht vor hat, wie willst du das als Weltgemeinschaft verhindern? Er hat den Dolch zum letzten Stoß in der Hand. Der brasilianische Regenwald muss dringlichst erhalten werden. Wenn die Welt ihn nicht zum einlenken kriegt, muss er halt anderweitig gestoppt werden.

    Und du unterschätzt total wie wichtig der Erhalt der Natur und von bewaldeten Flächen ist. Bewaldet....nicht irgendwelche Steppe. Das ist der Schlüssel um es in Grenzen zu halten. Es tut mir leid, wenn du das ignorierst. Denn das ist Realität. Und die "vielen" Quellen sind nicht anderes als die 5 Kapitel des ICCP Berichtes in PDF Form. Und wenn du die nicht als Grundlage akzeptierst, ja was dann?

    Vielleicht hast Du ja Glück und musst selbst nichts ändern.

    Schwacher Kommentar, ehrlich, hätte ich so nicht erwartet. Da willst du Quellen die Fakten liefern und unterstellt mir nichts ändern zu wollen?


    Ich erkläre es mal einfach naturwissenschaftlich vereinfacht. Die Erde hat immer schon natürliches CO2 ausgestossen. Das kamen die Pflanzen ins Spiel. Die mittels der Photosynthese CO2 in Zucker für sich und Sauerstoff für die Atmosphäre umwandeln und zudem auch speichern. Alles was von der Pflanze stirbt, ob ein Blatt oder die ganze Pflanze, nimmt das gespeicherte CO2 mit ins Grab. Über die Hundertausende von Jahren wanderten diese alten abgestorbenen Teile weit unter die Erde und wurden zu den heutigen fossilen Energieträgern.

    Die verfeuern wir seit ca. 150 Jahren intensiv. Aber gleichzeitig verringern wir massiv die Fläche pflanzlicher Besiedlung. Sprich Ausstoß weitaus größer Aufnahme.

    Nun ist die Welt an einem Punkt angekommen an dem es Punkt 12.00 ist. Wenn wir die ICCP Daten nehmen. Und es ist keinerlei Zeitfenster mehr übrig, wenn wir den Temperaturanstieg unter 1,5 Grad Celsius halten wollen. Das muss von heute auf morgen passieren.


    Nur....jeder qm abgeholzter Fläche erfordert ein mehr an Einsparung. Wenn da ein brasilianischer Spinner meint den kompletten Regenwald zu fällen, wirst du noch nicht mal mehr ein Feuer machen können, um die CO2 Einsparung zu gewährleisten. Dazu brennt gerade Halb Sibirien ab, ein enormer CO2 Speicher. Nicht nur, das dies gerade freigesetzt wird, schlimm genug. Es entsteht eine enorme Menge Ruß, welcher sich luftströmungsbedingt hauptsächlich in der Arktis niederschlägt. Dies wiederum vedunkelt dort das Eis, was das abtauen beschleunigt. All das trägt zur Erwärmung bei.


    Aber....am dringlichsten, damit jede CO2 Einsparung Sinn macht, ist der sofortige Stop an Flächenvernichtung. Das sagt der ICCP Report ganz eindeutig. Und wo passiert das? Wo wird das in der Politik diskutiert? Stattdessen wird über lächerliche Einsparungen geredet? Das Ding fährt vor die Wand, aber sowas von. Ich wünsche den nachfolgenden Generationen das sie einen Weg finden, damit zu leben. Verhindert wird das nicht mehr werden. Und lies dir den Report einfach mal durch, dann wirst du das auch erkennen.