Beiträge von Ottawa69ers

    Wenn ich an einem kleinen Krankenhaus am Niederrhein vom einzigen Kardiologen im Haus gesagt bekomme, das es in seiner Abwesenheit vorkommen kann ,das man eine akute Dekompensation im Rahmen einer Herzinsuffizienz nicht von einer Pneumonie unterscheiden kann und der Patient dann mal bis zum nächsten Morgen ohne gesicherte Diagnose auskommen muss, würde ich mir sehr stark überlegen ob ich da hin möchte.


    Anderes Beispiel, das GKH Herdecke ist kein generell schlechtes KH, hat aber auch keine Kardiologie. Da möchte ich per se bei einen kardiologischen Problem niemals hin. Da möchte in ins JoHo Dortmund oder ins Klinikum. Hab ich ein neurologisches Problem, würde ich immer zuerst ins GKH Herdecke wollen, da sie dort wohl die beste Ausstattung als auch eine unglaubliche Expertise haben.


    Aber wäre es nicht besser, das gebündelt haben? Dann könnte ich auch mal meine Notfallliste entsorgen, denn tatsächlich gibt es so eine. Aber nur weil ich beruflich bedingt weiß, wo man je nach Indikation am Besten versorgt wird.

    Das finde ich mal eine konstruktive Sache.


    Bei der letzten Anschaffung unseres Privatwagen hatten wir mal überlegt einen Hybrid zu nehmen, hatten das aber aus Kostengründen wieder verworfen. Auch weil unser privater Wagen aufgrund der Kilometer eigentlich nach 5 Jahren ersetzt werden muss. Der Wagen muss im Prinzip dem Alltag meiner Frau entsprechen, ich fahre einen Firmenwagen und bei den Fahrstrecken ist ein Elektroauto wohl noch länger keine Option.


    Aber kommen wir mal zu den Pros und Contras für unseren Privaten:


    Pro:


    - Es ist schon ein geiles Gefühl mit einem E-Auto zu fahren. Ich fand das sowohl in einem Ampera und einem Kia Soul E sehr nett.

    -Emissionsfreiheit, ja ist klar ein Grund

    -Wahrscheinliche Langlebigkeit des Motors


    Contra:

    - Wir wüssten gar nicht wo wir den laden sollten. Bei uns müsste ich eine Kabeltrommel auf den Parkplatz ziehen, bei der Arbeit meiner Frau besteht erst recht keine Möglichkeit. Anfragen dazu wurde schon bei anderen abgelehnt.

    -Aktueller Anschaffungpreis. Bei den hohen Kilometerleistungen wäre das auf die Jahre klar mehr als bei einem Benziner.

    - In dem Zusammenhang Frage der Batterielebensdauer und Garantie. Da gibt es zwar Leasingmodelle nur für die Batterien, finde ich aber nicht überzeugend.

    - Die Reichweite und Ladedauer. Unter 350 km sehe ich da wenig Sinn für den Einsatzbereich den ein Fahrzeug bei uns hat.

    - mangelnde Strominfrastruktur im Allgemeinen. Wenn ich wie in Frankreich an fast jedem Supermarkt Schnellladesäulen hätte, wäre es schon ein Fortschritt. Aber das müsste genauso dicht sein wie das aktuelle Tankstellenetz.



    Das ist es eigentlich schon. Aber gerade in der Infrastruktur sehe ich nicht wie das innerhalb von 5-6 Jahren gelöst werden soll.

    Hat er irgendwelche Aktien bei Tesla?

    "Und es stimmt auch, dass der Abbau schlecht ist – sowohl für die Umwelt als auch für die indigene Bevölkerung vor Ort. Meine Hoffnung ist aber, dass die Forschung hier langfristige Perspektiven aufweist, beispielsweise indem grüne Alternativen zu den kritischen Rohstoffen verwendet oder Rohstoffe recycelt werden."


    Meine Hoffnung ist, das wir in Zukunft vom Öl unabhängige synthetische Treibstoffe herstellen. Ist auch genauso eine berechtigte Hoffnung wie die seine.

    "...die Infrastruktur noch nicht voll entwickelt sind und Elektroautos sich derzeit besser für Kurzstrecken eignen. Schauen wir auf Tesla, hat das Model S aktuell eine Reichweite von 632 Kilometern – bei energiesparender Fahrweise. In der Praxis sind das oft nur 500 Kilometer. Ich gehe jedoch davon aus, dass die Batterien im Jahr 2025 eine deutlich höhere Reichweite aufweisen werden."

    Dummerweise können sich 90% der Bevölkerung kaum einen Tesla S leisten. Und ich gehe nicht davon aus, das Fahzeuge mit derartigen Batterieleistungen bis 2025 erschwinglich sind. Und da wäre auch noch die Infrastruktur wie er selbst anmerkt.

    "Dennoch bin ich gegen Dieselverbote, da diese keine sozial nachhaltige Lösung sind. Stattdessen sollte ab 2025 kein einziges neues Fahrzeug mit Verbrennungsmotor zugelassen werden. Alte Fahrzeuge sollten aber uneingeschränkt weiter fahren dürfen."

    Ah...gegen Verbote ist er aber natürlich müssen alle Neufahrzeuge mit Verbrennern verboten werden. Wer zahlt bis 2025 den Aufbau einer Infrastruktur? Ich mein da müssen scheiße viel Stromsäulen geschaffen werden. Und die meisten Deutschen haben keine Garage. Wie machen wir das denn. Thelen ist doch bestimmt bereit da eine großzügige Spende zu leisten ,wenn er da so überzeugt von ist .



    Und dann...ist da nicht ein gewisses Eigeninteresse bei? Herr Thelen würde davon schon profitieren, da es einige seiner Geschäftszweige abdeckt, wie Lillium. Und Herr Thelen möchte ja gerne superreich werden....wie er selbst 2018 in einem Interview sagte.


    Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille und nie nur eine Sichtweise.....

    Hier wird immer nach einer Gegenidee gefragt. Dabei gibt es ganz einfache Dinge welche sehr wohl von der Politik angegangen werden könnten ohne das der Bürger belastet wird, sondern eben jene die profitieren.


    Nehmen wir das Thema Mobilität. Da stellt man in den Raum, wir machen jetzt eine CO2 Steuer (welche natürlich auch noch viel mehr Bereiche betrifft). Aber ich gehe jetzt mal vom Otto-Normalbürger aus. Der soll möglichst wenig CO2 verursachen und wenn doch soll er dafür zahlen. Dummerweise muss dieser Bürger aber zur Arbeit kommen und die ist halt nicht immer nebenan. Wohnt er in Dunstkreisen von Städten wie München, Berlin, Hamburg, Düsseldorf-Köln, muss er aufgrund der Wohnungsknappheit und dem Preislevel sogar gezwungener Maßen .etwas weiter außerhalb wohnen. Zudem kann man nicht für jeden Job umziehen, zumindest nicht wenn man Haus und Familie hat. Also, soll der Bürger halt für CO2 zahlen, wenn er einen Verbrenner fährt. Oder er kauft sich ein E-Auto. Beides belastet erstmal finanziell. Und ob er sich das Leisten kann ist fraglich. Oder er nutzt den OPNV. Blöd nur das er da unter Umständen statt 2, dann 4 Stunden unterwegs ist und das Kind nicht mehr rechtzeitig aus der Kita abholen kann. Das mal so als gedachte Lebensrealität. Er zahlt auf jeden Fall drauf


    Um allein dieses Szenario zu vermeiden, wäre aber auch die Politik gefragt, nicht einfach eine Steuer in den Raum zu stellen, die viele einfach zahlen werden müssen, weil sie keine andere Möglichkeit haben. Also de facto eine Steuererhöhung ohne Lenkungseffekt .Jetzt werden wieder Leute welche zentral in irgendwelchen Gr0ßstädten wohnen sagen, ja aber der kann doch Fahrradfahren. Funktioniert aber im ländlichen Raum meist schlecht.


    Also, würde es z.B. in den Ballungsräumen mehr bezahlbaren Wohnraum brauchen. Ein Thema bei dem die Politik über alle Parteien hinweg vollkommen versagt .Stattdessen erreichen die Wohnraumpreise immer neue total absurde Höhen. Lösungen? Bis jetzt mehr oder minder Fehlanzeige.

    Aber andererseits wollen wir auch keine Landflucht, also muss auch eine Infrastrukturverbesserung im ländlichen Raum erreicht werden, damit die Arbeitsplätze sich nicht nur in wenigen Zentren ballen. All das sind auch Ansätze um die CO2 Ausstöße zu verhindern. Da höre ich aber sehr wenig von den Politikern. Gut, das sind komplexere Ansätze als eine Steuer zu erheben.

    Aber die belasten nicht nur einseitig den Bürger, wie es eine CO2 Steuer sehr wohl machen wird.

    Klar,

    Ne selbständige Reinigungskraft ist per Definition sicher auch eine Unternehmerin.Genauso wie der Inhaber eines 300 Mann Softwareunternehmen. Trotzdem liegen da Welten zwischen.

    Witzig natürlich sofort Lobbyismus zu unterstellen, weil einem die Meinung nicht gerade passt. Könnte man umgekehrt in Sachen CO2 Steuer sicher genauso.

    Vielleicht einfach Mal andere Meinungen akzeptieren, auch wenn sie nicht der eigenen entsprechen.

    "Die Steuerzahler" sind ja alle, vom Geringverdiener bis zum Unternehmer. Dass es ebenso Profiteure geben wird wie Leute, die draufzahlen, ist Teil des Konzeptes und wurde daher doch nie bestritten.

    Er hat hier explizit vom privaten Steuerzahler gesprochen und nicht von Unternehmen. Um nichts anderes ging es dabei. Findet sich bestimmt auch irgendwo in der Mediathek

    Im Morgenmagazin gab es gerade ein nettes Interview mit dem Vorsitzenden des Bund Deutscher Steuerzahler, Rainer Holznagel. Zum Thema Steuerbelastung allgemein sowie zur geplanten CO2 Steuer.

    Dabei mahnte er an, das deutsche Privathaushalte schon jetzt die zweithöchste Steuerlast EU Weit hinter Belgien und Italien tragen. Eine CO2 Steuer würde diese Last unverhältnismäßig erhöhen. Wortwörtlich nannte er sie ein "Kassenaufbesserungsprogramm" welches aus seiner Sicht keine Steuerwirkung auf den CO2 Ausstoß haben wird. Sondern einfach mehr Geld in die Kassen der Politik spült und nicht so als Steuererhöhung wahrgenommen, da der Slogan sich gut verkaufen lässt.

    Mit dieser Meinung gehe ich weitestgehend konform, denn der Arbeitnehmer welcher auf das Auto angewiesen ist, fährt halt nur teurer weiter Auto. Und das die Einnahmen zweckgebunden hält er aufgrund der Erfahrung der letzten Jahre für sehr unwahrscheinlich.

    Also ganz ehrlich. Ich finde unsere Halle nicht schlimm. Ich finde die immer noch gut und könnte auch noch 20 Jahre mit ihr leben. Das dies leider wohl unrealistisch ist, ist aber natürlich ob des Alters wohl Realität.

    Und ob und wann es eine neue Halle geben wird? Ohne privaten Geldgeber wohl nicht, das muss man wohl so ehrlich sagen. Die Nachbarstadt hat ja sogar gezeigt, das selbst dann die Politik in der Lage ist einen Neubau zu verhindern. Und irgendwie erinnert die Iserlohner Lokalpolitik in dieser Hinsicht doch sehr stark an die Hagener.

    Wo, wann, wie und ob irgendwann eine neue Halle entsteht, da würde ich nicht wagen ein Prognose abzugeben. Zumal sich die Bedingungen zum Bau einer Halle nicht bessern werden.

    Zwar keine Serie aber ich pack es mal hier rein.


    Auf Amazon Prime gibt es aktuell den finnischen Film "Heavy Tour" ü 0,99€ zu leihen. Geht um eine abgedrehte Heavy Metal Combo welche unbedingt auf einem Festival in Norwegen spielen will. Wer auf finnischen Humor steht kombiniert mit etwas Death Metal, unbedingt anschauen.

    Wie kann man in dem Punkt in deinen Augen Haltung zeigen? Gar nicht, weil man es die letzten Jahrzehnte ja auch schon verkackt hat?

    Nein, da verstehst du was falsch.Natürlich kann jeder tun, was er für klimafreundlich hält. Jeder für sich ,ohne Zweifel. Weist du, ich bin seit über 20 Jahren im Umweltschutz tätig. Bedingt durch mein Studium. Aber das tue ich aus Überzeugung. Und ich weis auch das es ein Tropfen auf dem heißen Stein ist.


    Aber ich reagiere echt allergisch wenn jetzt gefordert wird, alle müssen Opfer bringen. Und man dann belehrt wird, das das jetzt für das Klima sein muss. Die Opfer die wir bringen müssten, werden vielleicht 0.001% der Weltbevölkerung bereit sein zu bringen. Alles andere ist auch eben der Tropfen auf dem heißen Stein, das kann jeder für sich halten wie er will. Aber es sollte nicht in einer "du musst aber" Thematik enden.


    In übrigen zeigt dieser Thread schön was da auf die Gesellschaft zu rollt. Eine Spaltung......

    Was ist denn daran dreist, euch an euren eigenen Forderungen zu messen?


    Ihr redet doch davon, dass dringend was getan werden muss. Wie wäre es dann damit selber anzufangen? Oder merkt man dann auf einmal, dass man die damit verbundenen Einschränkungen doch nicht in Kauf nehmen mag und lieber finanziell einen Obolus leisten mag, um sich ein reines Gewissen zu erkaufen?

    Den Ablasshandel für die Wirtschaft gibt es ja schon, da kann man doch auch super einen für den Bürger einführen.



    Schön ist in übrigen das jetzt alle über Klima reden. Das der Mensch für ein nie dargewesenes Artensterben verantwortlich ist, wird immer schön vernachlässigt. Dieses hat in übrigen relativ wenig mit Klima und CO2 zu tun und ist eigentlich viel dramatischer als der Klimawandel. Aber dessen Folgen spürt man ja nicht, da muss man sich ja nicht solche Gedanken machen.

    Erst wenn man was spürt, da kriegt man dann doch ein schlechtes Gewissen. Tja.....heuchlerisch, heuchlerisch. Dabei hätte jeder schon die letzten 20 Jahre ganz viel machen können. Aber da war der Rasen ja noch schön grün und die Fichtenschonung bestand nicht aus zig Baumleichen.

    Nein, es ist nicht schonungslos ehrlich, es ist schonungslos bequemlich.

    Was....bequemlich? Zu sagen das dieser Pseudoklimawandelschutz eh nichts bringt. Und wir damit vielleicht das Ganze Dillemma 100 Jahre nach hinten verschieben können. Wenn überhaupt.

    Weist du was bequemlich ist. Zu denken das man über solche kosmetischen Maßnahmen irgendwas erreichen könnte. Die Reduzierung des weltweiten CO2 Ausstoßes um 50% innerhalb von 10 Jahren würde vielleicht die ganze Sache etwas dämpfen.

    Maßnahmen:

    Sofortiges Verbot von privaten Flügen

    Sofortiges Verbot der Nutzung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren

    Reduzierung des weltweiten Energieverbrauchs um 50 %. Verbot von nicht lebensnotwendiger Technik in jede Haushalt wie TV, Handy,Klimaanlagen usw

    Verbot von jeglicher Art von Reisen auf Schiffen mit Motor

    Sofortiger Rodungsstop von Holz

    Stop des Abbaus von Ölsanden und Öl

    Verbot von tierischer Nahrung


    und da wir ein Sportforum sind, natürlich Verbot jeglicher Sportveranstaltungen welche in irgendeiner Form Energie benötigen. Pure Verschwendung und vollkommen unnötig.



    Joa....dann kann das noch was werden. Gut, unser Lebensstil sieht dann ein wenig anders aus. Aber wir wollen ja nicht bequemlich sein. Hast du selber gesagt.


    Ansonsten, falls wir doch bequemlich sein wollen, und uns lieber mit kosmetischen Dingen aufhalten wollen, welche das Klima aber nicht retten werden. würde ich eher empfehlen sich drüber Gedanken zu machen, wie man es als Mensch technisch schafft auf einer kaputten Welt zu leben. Das ist zielführender als die anderen Maßnahmen.

    Und, ich hab kein Problem damit einem Kind zu sagen, "Pass mal auf, ich, dein Opa und dein Uropa haben schrecklichen Mist gemacht. Du und deine Nachfahren werden damit leben müssen. Aber bereitet euch wenigstens darauf vor. "

    Und das sollte auch jeder tun, denn der Klimawandel ist für die nachfolgenden Generationen nicht mehr zu stoppen. Wenn eine sofortige CO2 Reduktion um viel mehr als 50% gelingen würde, dann werden die Effekte in ein paar 100 Jahren sichtbar sein. Für Greta und Co ist da leider nichts mehr zu machen. Da wird dir auch kein Klimaforscher wiedersprechen. Für Gretas UrUrUrUrURUrenkelin könnte noch was machbar sein. Aber dann, sollten zumindest einige der Dinge oben umgesetzt werden. Sonst.....wird auch das schwierig.


    Also, als erstes keine Eishockeyspiele mehr besuchen. Was ein energetischer Irrsinn, erst mit dem Auto hinfahren, dann in eine Energievernichtungshalle fahren in der zum puren Vergnügen Energie verpulvert wird um Wasser zu gefrieren, und dann wieder mit dem Auto nach Hause fahren. Das ist kein Klimaschutz und etwas auf das man wohl leicht verzichten kann, wenn man das Klima retten will. Oder doch nicht?

    Hast Du auch eine Meinung oder einen Alternativvorschlag zur im Bericht genannten CO2-Steuer oder möchtest Du alles so lassen wie es ist?

    Jetzt sind wir doch mal schonungslos ehrlich.


    Deutschland führt eine CO2 Steuer ein .Super, aber mindert das den CO2 Ausstoß? Die Industrie zahlt sie oder umgeht sie. Und legt sie auf die Endverbraucherpreise um, wenn sie diese nicht umgeht. Tja, lieber Verbraucher, das wird jetzt teurer für dich, wir müssen jetzt eine CO2 Steuer in den Endpreis einkalkulieren.

    Der Otto Normalbürger zahlt mehr für seinen Treibstoff für sein Auto. Doof nur, das er es trotzdem braucht um zur Arbeit zu kommen. Klar, er kann auch natürlich statt 30 Minuten mit dem Auto unter Umständen lieber 90 Minuten mit dem ÖPNV fahren. Was bedeutet schon nutzbare Lebenszeit? Oder er kauft sich ein E-Auto. Leider sind diese gerade für den Teil der Bevölkerung recht unerschwinglich welche eh schon arbeiten um zu leben aber nicht um etwas anzusparen.


    Fliegen.....joaaa….da überlegt vielleicht der ein oder andere ob Malle oder Türkei sein muss. Oder ob es Rügen nicht auch tut. Leider ist der Großteil der Flugreisenden aus dem Businesssektor. Und da interessiert es ein Scheiß ob das Ticket 150€ oder 200€ kostet. Das sind absetzbare Betriebskosten.


    Tja...und dann wäre da noch der Rest der Welt, welcher sich drüber vor lachen biegt. Aber das kann uns mal egal sein.


    Und dann ist da Greta und ihre Generation welche sich Angst um ihre Zukunft macht. Zu Recht. Aber leider muss man ganz klar sagen. " Liebe Greta und alle deine Generation, es wird echt noch deutlich beschissener für euch. Auch für eure Kinder, Enkel, Urenkel, UrUrenkel und noch ein paar Generationen mehr".

    Die Scheiße haben wir und unsere Eltern, Großeltern und Urgroßeltern euch eingebrockt. Leider gibt es da keinen Weg zurück. Strengt euch mal an, das ihr eine Weg findet trotzdem auf dieser Welt zu leben oder diese zu verlassen. Oder richtet euch darauf ein, ohne jegliche Technik wie im Mittelalter zu leben.


    Wahrheit tut weh und ist unangenehm. Aber das ist die Wahrheit. Und da ist eine CO2 Steuer sowas wie ein lustiger Marketing Witz.


    Und....was müsste passieren? Kompletter Gesellschaftswandel .Wird es nie geben.


    Und da wir ein Eishockeyforum sind. Verbot jeglicher Eisfläche welche künstlich erzeugt wird durch Energie. Wollen wir das? Na klar....wir müssen doch CO2 einsparen. Das heuchlerische an der Diskussion sollte jeder erkennen.

    Dann liefer ich mal ein kleines Fallbeispiel. Meine Frau pendelt pro Tag zwischen 70 und 100 km. Sie arbeitet in einem Krankenhaus in einer Funktionsabteilung. Wenn sie die gleiche Arbeit hier am Ort annimmt, dann wird sie etwa 30-35% schlechter bezahlt, denn dann wird sie nicht mehr nach Tarif für Krankenschwestern, sondern nach Tarif für MTA bezahlt. Das ist mittlerweile so üblich - den Krankenhäusern geht es mittlerweile fast so schlecht wie ihren Patienten.

    Dann zieh gefälligst an den Arbeitsort und verkaufe Heim und Hof. Du bist Schuld am Klimawandel...du musst die Welt retten. Deine Frau in übrigen auch.


    Spaß beiseite. Ja....wir müssen unseren CO2 Ausstoß reduzieren. In übrigen bei einem vorindustriellem CO2 Ausstoß ( ich weiß guter Witz!) würde das Klima so in 1000 Jahren beginnen sich zu normalisieren. Aber...wie gesagt, der CO2 Ausstoß muss dann so auf dem Level von 1850 liegen, spätestens bis 2050.

    Schaffen wir, oder doch nicht?

    Das Kind ist schon so tief im Brunnen gefallen, da krabbelt es ewig nicht mehr raus.


    Das wird schon. In Tausend Jahren ist dann wieder alles so einigermaßen töfte. Von knapp 35000 Mt (aktuell) auf 350 Mt (1860), das schafffen wir bestimmt in den nächsten 25 Jahren.

    Die Realität ist aber der Scheiß ist nicht mehr aufzuhalten. Die Pole schmelzen und in der Arktis und auch Grönland kommt unter dem Eis Gestein zum Vorschein. Gerade in der Arktis, sehr dunkles Gestein. Das wiederum heizt sich auf, die Klimaanlage Arktis verwandelt sich durch Sonneneinstrahlung in eine Heizung.


    Dann taut der Permafrostboden auch noch ab, und was ist darin gebunden? CO2, in gigantischen Mengen. Und diese Sache wäre noch nicht mal stopbar, wenn wir 2020 den CO2 Ausstoß auf vorindustrielles Niveau senken. Also, wir alle mehr oder Minder zu Selbstversorgern werden, anders geht das nämlich nicht. Und selbst dann, wird sich das Ganze vielleicht in 800-1000 Jahren vielleicht wieder normalisieren.

    Es ist viel, viel zu spät mit der CO2 Emmisionssenkung. Viel mehr muss man sich Gedanken machen, wie die Welt trotz des Klimawandels für den Menschen bewohnbar bleibt. Das ist die Realität.


    https://www.focus.de/wissen/kl…umkehrbar_aid_366224.html


    Unsere Eltern waren schon schuld, wir sind es auch......aber ändern tun wir nichts mehr.Doch...Moment. Wenn wir nächstes Jahr auf alle nicht notwendigen Stromverbraucher, jeglicher Form von Energiefressender Mobilität, industriell verarbeitete und angebaute Nahrungsmittel verzichten könnte es klappen .Also, wer fängt an?

    Soo….also wir haben es noch nie geschafft eine komplette Staffel an einem Wochenende zu schauen. Mit Stranger Things3 haben wir es geschafft. Auch wenn ich das gestern schon geschrieben hatte, das es echt gut ist, muss ich das revidieren.


    Aus meiner Sicht und auch der meiner Frau das Beste was Netflix je abgeliefert hat. Spannend, sowas von 80er und so selbstironisch. Sei es der russische Soldat, welcher eine totale Arnie/Terminator Kopie ist, Erika welche nicht nur Gratis Eis abgreift sondern mit ihren Kommentaren eigentlich die Handlung immer wieder in Frage stellt, Billy....die 80er Jahre Persiflage vom Gigollo, Alexej....der Russe welcher einfach nur Amerikaner sein möchte und dann das Highlight. Dustin singt Bonny Tyler um die Welt zu retten.


    Und dann ein total emotionales Ende. Ehrlich, das ist ganz, ganz großes Kino gewesen aus unserer Sicht. Und bloß nicht beim Abspann ausschalten...:)

    Staffel drei von "Stranger Things". Ich fand die ersten beiden Staffeln schon bärenstark aber die dritte toppt sie noch mal. Richtig geil als Sidekick ist die kleine Farbige mit ihrem Gratiseistrick. Nur zu empfehlen.

    gibt es eigentlich irgendetwas, was diese Frau für ein Amt, Minister-oder Präsidentenposten qualifiziert? :dontknow:

    Also im Falle der EU könnte man sagen das sie sich mit maroden, kaputten und enorm bürokratischen Strukturen auskennt. Vielleicht gibt es gar keine bessere Vorbereitung auf Brüssel als die Bundeswehr:dontknow: