Herzlich Willkommen Lean Bergmann

  • Hat das Vor- oder Nachteile für die Zukunft, dass er nicht gedraftet wurde?

    Im Endeffekt zählt nur seine Leistung, das ist mir klar.

    Aber für die Vita von Spielern ist das ja schon was besonderes, oder ist die Wahrnehmung zwischen Spieler und Fan da einfach eine andere?

  • Hat das Vor- oder Nachteile für die Zukunft, dass er nicht gedraftet wurde?

    Im Endeffekt zählt nur seine Leistung, das ist mir klar.

    Aber für die Vita von Spielern ist das ja schon was besonderes, oder ist die Wahrnehmung zwischen Spieler und Fan da einfach eine andere?

    Im Gegensatz zum NFL-Draft handelt es sich beim NHL-Draft ansich nur um einen Vorvertrag, welcher den Spieler erstmal für 3 Jahre an die Organisation bindet. Einen Profivertrag stellt dies meines Wissens nach noch nicht dar.

    Schließt man sich als free agent einer Organisation an, hat der Spieler, im Gegensatz zum Draft, Mitspracherecht an der Vertragsgestaltung bzw. in Bezug auf den Vertragspartner (innerhalb der NHL-Regularien).


    So hat beides Vor- und Nachteile. Seiders Vita wird durch den Zusatz "1st Round #6 overall pick NHL Entry Draft 2019" ganz sicher nicht unattraktiver. Jedoch hat er noch keine Million hierdurch verdient, wie es in der NFL wäre.


    Ich glaube kaum, dass es ab dem ersten Training ijmd interessiert, an welcher Position du gedraftet wurdest, da zählt für alle jeden Tag nur Leistung, Leistung, Leistung und die setzt sich durch, egal wie du in der Liga gelandet bist.

  • Im Gegensatz zum NFL-Draft handelt es sich beim NHL-Draft ansich nur um einen Vorvertrag, welcher den Spieler erstmal für 3 Jahre an die Organisation bindet. Einen Profivertrag stellt dies meines Wissens nach noch nicht dar.

    Genau genommen ist es noch nicht einmal ein Vorvertrag, die Clubs bekommen am Spieler einseitig und ohne jede Gegenleistung die Rechte. In der Regel bekommen die höherklassigen Drafts (1.-3./4. Runde) oft auch einen Vertrag angeboten, das eine hat jedoch streng genommen nichts mit dem anderen zu tun. Viele Drafts der letzten Runden haben dagegen gar keinen Vertrag, d.h. genau genommen auch keinerlei Rechte.

  • Genau genommen ist es noch nicht einmal ein Vorvertrag, die Clubs bekommen am Spieler einseitig und ohne jede Gegenleistung die Rechte. In der Regel bekommen die höherklassigen Drafts (1.-3./4. Runde) oft auch einen Vertrag angeboten, das eine hat jedoch streng genommen nichts mit dem anderen zu tun. Viele Drafts der letzten Runden haben dagegen gar keinen Vertrag, d.h. genau genommen auch keinerlei Rechte.

    Da hast du natürlich Recht, wollte ich damit auch ausgedrück haben, bin jedoch nicht ins Detail dieses "Vorvertrages" gegangen. Die Organisation hat ab dem Pick den Finger für 3 Jahre auf den Spieler.
    Ansich könnte man von potenziell hochbezahltem Sklavenhandel sprechen, wobei es jedem Spieler freisteht den Schrit in dieses bekannte System zu machen oder nicht.

  • Da hast du natürlich Recht, wollte ich damit auch ausgedrück haben, bin jedoch nicht ins Detail dieses "Vorvertrages" gegangen. Die Organisation hat ab dem Pick den Finger für 3 Jahre auf den Spieler.
    Ansich könnte man von potenziell hochbezahltem Sklavenhandel sprechen, wobei es jedem Spieler freisteht den Schrit in dieses bekannte System zu machen oder nicht.

    Deshalb ist es wenn mann nicht wirklich hoch gedraftet wird (1.-3., maximal 4. Runde) eigentlich auch in der Praxis besser, man wird gar nicht gedraftet und kann dann als "free agent" frei mit allen Teams verhandeln. Ansonsten ist man auf Gedeih und Verderb erstmal wichtige Jahre an eine Organisation gebunden, die alle Rechte für lau durch denk Draft umsonst bekommen hat. Man kann sich ausmalen wieviel besser da doch die chancen stehen, kann man statt dessen mit allen Teams reden und schauen, wo vielleicht auch sportlich die besten Chancen liegen.



    Nikita Alexandrov zB ist ja in der 2. Runde vom Stanley Cup Sieger gezogen worden - das ist sicher ok so hoch. Aber man kann sich leicht ausmalen, wie bei so einem Team in den nächsten 2-3 Jahren die Chancen für einen 6. oder 7.-Runden-Pick stehen, nämlich extrem bescheiden. Beim Draft hat der Spieler also im Ergebnis keinerlei Mitspracherechte, er wird einfach gezogen. Beim Vertrag bestimme ich selbst, ob und wo ich unterschreibe.

  • Dauerstress für den Karrieresprung


    „Ich werde natürlich mein Bestes geben, aber auch wenn man gut genug ist heißt das ja nicht automatisch, dass man die Chance bekommt.“ Bergmann wäre aber auch zufrieden, wenn man ihm nach dem Camp die Perspektive aufzeigen würde, als Führungsspieler im AHL-Team der Sharks-Organisation aktiv zu werden – verbunden mit der Option, im Laufe der Saison zum NHL-Kader zu stoßen. „Aber wenn man mir in der AHL nur eine untergeordnete Rolle zuweisen würde, wäre es wohl besser, noch ein Jahr in Mannheim zu bleiben.“


    https://www.ikz-online.de/spor…resprung-id226835071.html