Beiträge von E.A.Krellpp

    Der Mythos eines solchen Gebäudes ist doch jetzt eh zerstört. Das wird jetzt modern wieder aufgebraut, verliert dadurch aber alles an "Charme".

    Zu dem Thema bin ich heute über diesen Text von Douglas Adams gestolpert, der es m.M.n. schön zusammenfasst (Das Forum zeigt leider das Bild nicht direkt an, einfach auf den pic.twitter Link klicken):

    Zitat
    In Douglas Adams "Last Chance To See" gibt es eine sehr schöne Passage über den Zugang zu historischen Gebäuden, die mir heute wieder eingefallen ist. pic.twitter.com/o1zcC8jJgx
    — Jonas Vogt (@L4ndvogt) 16. April 2019

    Und die "Ey" Rufe hat man mittlerweile überall. Leider auch in Iserlohn.

    Ich halte sie auch nach wie vor für ein völlig legitimes strategisches Mittel der akustischen Unterstützung des Schiedsrichters ;) und damit Teil des Heimvorteils. Ich muss zuhause nicht meinen Eishockeysachverstand rauskehren, sondern dem Gegner das Leben schwer machen. Wenn ich mit dem ein oder anderen unberechtigten "Ey"-Ruf den Schiedsrichter zu einem Pfiff gegen den Gegner motivieren kann ist das Ziel doch wunderbar erreicht.


    Dass mich das bei gegnerischen Fans - scheinbar alle Damentennis gewohnt - dennoch stört und zu Gefluche animiert steht meines Erachtens kaum im Widerspruch dazu :thumbsup:

    Weltbilder können ins Wanken geraten, wenn man hört, dass genau diese "seltsame" Vorgehensweise von Polizisten nicht abwegig ist!


    Es ist nur fast unmöglich das zu Beweisen, zumal das Standardweltbild sich nicht vorstellen kann bzw. will das Polizisten auch Fehlverhalten an den Tag legen!

    Ich kann mir das vorstellen. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es so war wie von den Polizisten geschildert. Beides wird vermutlich schwierig zu beweisen sein und in sofern maße ich mir nicht an darüber ein Urteil zu fällen. Erst recht nicht solange ich, wie Iserlohner im Exil schon richtig schreibt, nur dünne Presseinfos kenne. Dann sollen doch erstmal die juristischen Profis mit volständigerem Informationsstand ran.

    Stimmt. Sich wegen Geräuschen im Garten selbst ins Auto zu setzen und Verbrecher jagen zu wollen (die man ja scheinbar nichtmal gesehen hat) ist hingegen so plausibel und nachvollziehbar, dass hier automatisch die Polizei Schuld sein muss!


    Klar kann hier ein unverhältnismäßiger Einsatz vorgelegen haben, im Gesamtkontext finde ich die Aussage der Polizisten allerdings jetzt auch nicht weniger plausibel. Von daher finde ich es nicht nachvollziehbar wieso hier automatisch angenommen wird, dass die Version der Polizisten falsch sei.

    Wurde bei WDR2 vorhin auch ausführlich besprochen. Da ging der Tenor eher in Richtung Tarantel: Tief kritisch und links, und das "faschistoide" Auftreten brauchts um die Message per Provokation zu transportieren

    3 spannende Verpflichtungen, freue mich über alle drei.

    Noch bemerkenswerter finde ich sogar, dass alle drei Namen erst heute zum ersten Mal hier als Gerüchte auftauchten und wenn dann auch nur aus dritter Quelle. In sofern scheint man besser zu werden was die "Lecks" angeht.

    Dass fernab von der inhaltlichen Ausgestaltung einige von euch sogar das Regelungsziel selbst in Frage stellen, überrascht mich hingegen sehr.

    Mein Eindruck ist eher, dass die CDU (und die europäischen Konservativen) die einzige Partei ist, die das nicht tut. In sofern bist Du da gut aufgehoben...

    Nochmal: Welche Beispiele für Urheberrechtsverletzungen gibt es denn z.B. auf Youtube noch?

    Dann such doch mal die massenhaften Urheberrechtsverstöße auf Youtube raus. Ich bin gespannt. Google agitiert dagegen weil sie sich als "User generated content" Plattform einem massiven Haftungsrisiko aufsetzen. Zumindest sofern sie nicht mit Uploadfiltern präventiv tätig werden.

    Da gehe ich schon von aus. Der Hintergrund der Reform ist ja, dass das Internet kein urheberrechtsfreier Raum sein soll. Diesbezüglich besteht ja sogar ein sehr breiter Konsens. Eine allgemeine Open Source Politik aller digitalen Inhalte ist ja eher eine extreme Mindermeinung.


    Das Problem der Richtlinie ist ja eher die Frage, ob sie regelungstechnisch gelungen ist oder ob der Preis für das erstrebte (und von den meisten geteilte) Ziel zu hoch ist, weil es erhebliche Unsicherheit mit sich bringt und dadurch Plattformen quasi „nötigt“, übervorsichtig Inhalte zu entfernen.

    Und genau das ist doch der große Bullshit daran. Ich kann dieses Märchen vom "rechtsfreien Raum" nicht mehr hören. Die existierenden Gesteze gelten auch heute schon. Auch im Internet. Wo finden sich denn auf Youtube noch massenweise Urheberrechtsverstoße? Es werden doch Stand heute schon Videos zunächst geprüft, wiel auf einem wackeligen Party-Filmchen im Hintergrund irgendein geschützter Song läuft.


    Noch schlimmer als Artikel 13 finde ich sogar fast noch Artikel 11. Wie man diese Lobbygetriebene Todgeburt von Leistungsschutzrecht (die im Übrigen nicht den Urhebern sondern dern Verlegern die Taschen fett machen sollte), die in Deutschland schon nicht funktioniert hat nun auch noch auf europäischer Ebene durchsetzen kann ist mir absolut schleierhaft. Auch ich weiß wen ich bei der Europawahl NICHT wähle...