Beiträge von E.A.Krellpp

    Es geht nur um diese sog. Wissenschaftler und Ihre Thesen, nicht um dich persönlich.

    Und genau diese unreflektierte Wissenschafts"kritik" ist es doch die mich so ankotzt.

    Wir leben in einem Zeitalter in dem wir wahnsinnig vom wissenschaftlichen Fortschritt der letzten Jahrhunderte profitieren. In allen Lebensbereichen. Jeder von uns trägt heute einen kleinen Computer in der Tasche, der vor nichtmal 30 Jahren für weniger Rechenpower die Größe einer Turnhalle erfordert hätte. Wir tauschen uns (unter Anderem auch hier) nahezu Verzögerungsfrei mit Menschen auf der ganzen Welt aus. Die Lebenserwartung ist dank des medizinischen Fortschritts so groß wie nie. Alles Errungenschaften der Wissenschaft. Da kotzt es mich an wie ohne die geringste Sachkenntnis in den jeweiligen Fachgebieten (Meteorologie, Demografie) über wissenschaftliche Ergebnisse abgeurteilt wird ohne sich auch nur 5 Minuten damit auseinandergesetzt zu haben.

    Wenn Du in der Studie methodische Fehler siehst: Lass uns diskutieren. Wenn Du falsche Annahmen siehst: Lass uns diskutieren. Wenn Du Gründe für falsche Schlussfolgerungen siehst: Lass uns diskutieren. Aber mit einem pauschalen (ich überspitze) "Scheiß Wissenschaft", was uns unter anderem die sogenannte "Klimakritik", "Impfkritik" und so Erfolgsgeschichten wie die Homeöopathie beschert hat lass ich Dich gerne zurück in graue Vorzeit reisen. Vielleicht kann man da ja die Erfindung des Feuers anzweifeln.


    Ist dem so? Wurde tatsächlich einmal ein relevanter Trend in Form einer Veränderung der Kurve vorausgesagt?

    Zum Beispiel erst gestern durch...äh.. die UN:

    https://www.dw.com/de/menschhe…-weniger-stark/a-49240975


    Aber sei es drum. Für Dich steht scheinbar fest dass die Wissenschaft in diesem Punkt irrt. Das habe ich verstanden und versuche ab sofort nicht mehr weiter Dich mit entsprechenden Links zu überzeugen. Das Wetter können sie ja schließlich nichtmal auf 3 Tage genau vorhersagen...

    Und Afrika ist vor Pandemien und Kriegen gefeit? Oder wieso nimmst Du diese lineare Entwicklung als fortlaufend an, während Du bei anderen Entwicklungen offensichtlich skeptischer bist? Dass in dem Abstract sogar Bezug auf die UN-Studie genommen wird und verschiedene Abweichungsszenarien (nach oben, wie nach unten) betrachtet werden hast Du wahrgenommen?

    Natürlich ist Prognosenwissenschaft immer genau das: Eine Prognose. Aber insbesondere Beim Thema Bevölkerungsentwicklung ist die Datenlage ja über viele Jahrzehnte hinweg bekannt und die Modelle sind entsprechend ausgereift. Sind sie übrigens auch beim Wetter. Da scheitern bzw. scheiterten genauere Prognosen in erster Linie an Rechenpower und engmaschiger Datenerhebung. In Zeiten von immer Leistungsstärkeren Rechnern und immer kleineren Sendern ist auch die Wetterprognose in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend zuverlässiger geworden und wird es in den nächsten Monaten und Jahren auch noch werden.

    Der Artikel ist aber mehr als dürftig, weil er nur die Theorie benennt, dass es den Höchststand von rund 9 Milliarden Menschen und einen darauffolgenden Rückgang geben wird, aber keinen Grund benennt, wieso dies so sein sollte.

    Hab den Artikel nur auf die Schnelle rausgesucht, hatte die Studie im Hinterkopf. Der Abstract hier gibt schon mehr Hintergründe, mir dem Google Suchwort "IIASA Weltbevölkerung" finden sich auch noch etliche andere Artikel die die Studie etwas ausführlicher zusammenfassen.


    ...können nicht mal das Wetter für drei Tage richtig voraus sagen, aber dann so ne These aufstellen...

    Wenn Demografen das Wetter für drei Tage richtig voraus sagen könnten, wären ja auch die Meteorologen arbeitslos...
    Der Preis für das dämlichste Argument des Tages ist Dir auf jeden Fall sicher.

    Naja, Krankenkasse ohne Arbeitgeberanteil ist ja auch nur die halbe Wahrheit, Stichwort Beihilfe... Schließ die gleiche PKV mal ohne die selbige ab und du schlackerst noch mehr mit den Ohren.


    Das das Beamtentum so unattraktiv ist liegt m.E. weniger an den absoluten Bezügen als an den nicht unbedingt transparenten und leistungsorientierten Möglichkeiten weiter zu kommen und damit mehr zu verdienen. Mehr Geld erhält man nicht wegen guter Leistung, sondern wenn man in der Reihe "mal wieder dran ist", was dann leider auch entsprechend dauern kann.


    Dass man sich als Beamter keinen Urlaub leisten kann, in einer vergleichbaren Stelle in der freien Wirtschaft aber ein viel besseres Leben hätte halte ich für den umgekehrten Trugschluss. Selbst mit Einstiegs Gehältern im gehobenen Dienst sollte ein Jahresurlaub auch mit Wohnung in der Großstadt locker drin sein und wenn man den mittleren Dienst als Maßstab nimmt sind vergleichbare Jobs in der freien Wirtschaft nun wahrlich auch keine Cash Cows. Und ich rede da aus Erfahrung, bin mit einer Beamtin verheiratet, die den gleichen Studienabschluss hat wie ich...

    Das Thema kann m.E. eigtl. nur bei gleichzeitiger, mindestens teilweiser Aufhebung des Generationenvertrags funktionieren. Also de Facto einer vollständigen Abschaffung der gesetzlichen Rente unter gleichzeitiger Verpflichtung die bisherige Beitragshöhe (AG- wie AN-seitig) in eine private Absicherung zu investieren.

    Und da liegt dann der Hase schon wieder im Pfeffer. Wer, wenn nicht die aktuelle Arbeitnehmergeneration zahlt denn dann die Rente für die jetzigen Rentner? Oder wird die jetzige Generation zu einem Beitragszahler ohne eigenen Anspruch und somit doppelt belastet? Und wie verhindert man dass sich an solchen Konstrukten auch wieder nur fragwürdige Finanzunternehmen die Taschen Fett machen, wie bei Riester, Rürup und Co?


    Grundsätzlich finde ich den Denkansatz spannend, weil ich - zumindest für mich selbst gesprochen - sicher bin, dass ich mit einer selbst geplanten Anlagestrategie bei gleicher Einzahlung mehr Rente für mich rausholen würde als die, die bei einem staatlichen Ansatz dabei rauskommt. Das trifft aber zum Einen nicht für jeden zu (und öffnet damit wieder Tür und Tor für Halsabschneider) und lässt den Generationenvetrag komplett außer Acht (was m.M.n. halt auch nicht so sein darf).

    How to sell drugs online (fast) auf Netflix.


    Sind zwar nur 6 Folgen a 30 Minuten aber alleine wegen Bjarne Mädel als schmierigen Drogendealer Buba lohnt es sich. Aber auch der Rest ist sehr sehenswert und skurill komisch.

    Absolut. Und noch dazu handwerklich astrein gemacht. Erst recht für eine deutsche Produktion.

    Am Wichtigsten finde ich erstmal, dass man überhaupt wieder mit dem Team mitfiebern kann. Das es weitestgehend Spaß macht der DEB Auswahl zuzusehen. Dass man mit den Großen nicht mithalten kann ist dabei zweitrangig. Wenn ich an das Rumpelhockey in den Jahren vor der Zeit von Sturm als Cheftrainer denke (die WM 2010 war da m.M.n. auch nur eine glückliche Momentaufnahme), dann hat sich seit 2015 doch wahnsinnig was getan. Und wenn so Dinge wie die U23 Regelung und die Einbeziehung von Spielern aus amerikanischen Ausbildungsligen fortgeführt werden, dann kann dem DEB-Team vielleicht auch in Zukunft noch der ein oder andere Achtungserfolg gelingen.

    Naja, meine Aussage war auf die POs bezogen. Sulkowsky spielte wenig, Tapper war verletzt, Wolf partiell gesperrt. Da haben wir im Prinzip mit zwei Reihen gespielt. Und auch in der regulären Saison war der Kader sehr dünn um Wolf und Hock und sicher in der Breite unausgewogen. Ich denke, diese Saison taugt sehr gut, um zu zeigen, dass die Rossters auch erfolgreich waren, wenn Sie punktuell sehr stark waren und eben nicht in der Breite. Und nur darum ging es ja.

    Tapper hat in den 07/08er PlayOffs 7 von 7 Spielen gemacht, Wolfs Sperre war genau ein Spiel. Sulkovsky kommt auf 1 Tor und 1 Assists in den PlayOffs und trotzdem noch auf eine -1. Hat man auch eher selten bei 5 Minuten Eiszeit. In sofern kann ich Deine Wahrnehmung immer noch nicht nachvollziehen. Ich halte die 07/08er Mannschaft gerade in der Breite für die vermutlich ausgeglichenste Mannschaft die wir am See nach der 2013/2014er Mannschaft gesehen haben. Natürlich ragte das Duo Wolf/Hock etwas heraus, aber Wren, Tapper, Sulkovsky, Kavanagh, Roy und Ready waren ja jetzt wahrlich keine Graupen.

    Stimmt nicht! Die vielleicht coolste Saison mit dem VF gegen Frankfurt haben wir quasi mit 7 Stürmen und 4 Verteidigern bestritten. Darunter die überragenden Hoch und Wolf.


    Wie kommst Du denn auf die abenteuerliche Zahl?

    Ich komme mindestens auf die üblichen 7 Verteidiger mit halbwegs regelmäßigen Einsätzen (Traynor, Blanchard, Buckley, Schmidt, Pyka, Dück, Danielsmeier)
    sowie mindestens 9 Stürmer die regelmäßig auf dem Eis standen (Hock, Wolf, Wren, Tapper, Sulkovsky, Roy, Ready, Kavanagh, Beechey).