Roosters-Motto: Vorschläge und Diskussionen

  • Eigentlich sollte ja für Diskussionen bzgl. dieser Protokolle ein anderer Thread genutzt werden. Da ich mir ziemlich sicher bin das einer der Moderatoren die vorherigen Kommentare, wie auch diesen Kommentar dementsprechend verschieben werden, gebe ich hier auch einen Vorschlag für ein Motto ab.


    Ich würde ein englischsprachiges Motto wählen, weil man damit einen Bezug zu den Kanadiern und der Ursprungsgeschichte des heimischen Eishockeys und somit auch der hiesigen Tradition herstellen könnte.


    Aus der hiesigen Eishockeygeschichte weiß ich das unser Eishockey nie wirklich finanziell auf Rosen gebettet war und viele Dinge über die Jahrzehnte hier positiv verändert werden konnten, weil die jeweiligen Protagonisten sich immer wieder mit einer gehörigen Menge Herzblut, einer unbändigen Liebe zum Eishockeysport und stolzer Treue zum ECD bzw. IEC bzw. den Roosters charakterisieren ließen bzw. heute noch so charakterisieren lassen.


    Dazu kommt natürlich noch die Spielweise mit der wir hier gerne unsere Teams spielen sehen. Wenn wir vom „Roostershockey“, Iserlohner oder gar Deilinghofener Eishockey sprechen, dann meinen wir doch vor allen Dingen kämpferisches Eishockey, dass von dem unerschütterlichem Willen getragen wird mit hartem körperlichen Einsatz und schnellem einfachen Spiel erfolgreich zu sein.


    Diese Attribute kommen aber auf und dem neben dem Eis nur dann tragend zum Vorschein, wenn der Unterbau für dies alles ein Fundament aus purer Leidenschaft ist.


    Mein Motto lautet auf englisch wie auch auf deutsch daher: „Pure Passion“.

    • Nur der IEC ... naja, und eventuell Straubing
    • Scheiß DEG
    • Aus Tradition asozial!
    • Keiner kann uns leiden, und das ist gut so!
    • Wer braucht schon saubere sanitäre Anlagen, wenn er die Eishölle hat!
    • Nie wieder Pommes in der Tüte!
    • Der Verein mit dem Caron seine Lizenz
    • Bei uns kommt sogar Ryan Ready ... aber erst am 29.8.!

    Da wird ja wohl was dabei sein, oder?!

  • Gibt es eigentlich irgendeinen anderen DEL-Verein mit einem etablierten Motto, das man tatsächlich mit diesem Verein verbindet und das auch inhaltlich in irgendeiner Form "gelebt" wird?


    Die DEG hat vor einigen Jahren einmal einen lateinischen Spruch auf den Trikots getragen, den ich aber erfolgreich verdrängt habe. Man hat sich damit wohl an den US-amerikanischen Teams und Unis orientieren wollen, die auch häufig einen lateinischen Spruch im Logo tragen. Dass ich nicht einmal mehr sagen kann, wie der Spruch lautete, zeigt, wie erfolgreich und sinnvoll er war.

    inzwischen wirbt man mit "Im Herzen Eins".

    Das finde ich zwar durchaus gelungen und tiefsinnig, aber würde irgendjemand wirklich diesen Spruch mit der DEG verbinden oder ihm eine größere Bedeutung beimessen? Eher nicht, sowas kommt vielleicht mit der Zeit.


    Wann sind eigentlich "Mia san mia" und "Echte Liebe" entstanden?

    Die finde ich tatsächlich für die jeweiligen Vereine geeignet, authentisch und sie wirken nicht willkürlich aufgesetzt.



    Ich hätte damals "We are Family" für die Roosters gar nicht für falsch erachtet, wenn man das Familiäre tatsächlich unterstreichen und weiter herausarbeiten möchte - sprich: dass alles ein wenig ländlicher, familiärer und damit für die Fans auch näher und persönlicher ist, dass man einen Zusammenhalt pflegt, der über andere Standorte hinaus geht.

    Leider hat man gerade im Umgang mit altgedienten Spielern dieses Image zuletzt selbst über den Haufen geworfen.


    Hat man den Ansatz "We are Family" tatsächlich mit Leben gefüllt? Nein.

    Und damit ist jeder noch so gut überlegte Satz obsolet.


    Einen Spruch willkürlich auszusuchen, ist meines Erachtens der völlig falsche Weg und zäumt das Pferd von hinten auf, da man versucht, den zweiten Schritt vor dem ersten zu gehen.

    Vielmehr müsste man zunächst folgendes definieren: Was macht uns aus? Was unterscheidet uns von anderen? Und nicht zuletzt: welche Werte und Eigenschaften möchten wir repräsentieren?


    Wie gesagt, "We are Family" hätte damals ein guter Ansatz sein können, aber dann muss ich diesen auch in allen Punkten leben, dann muss ich es schaffen, dass man dem Verein tatsächlich "näher" sein kann - um nur ein Beispiel zu nennen: dann muss zB zwingend die Mannschaft immer im Sonderzug dabei sein.

    Bei der DEG zB werden die Dauerkarten in den letzten Jahren immer wieder von Spieler persönlich vorbei gebracht, das ist meines Erachtens ein echtes Highlight, das Fannähe repräsentiert und würde mir zu einem solchen Thema einfallen.


    Die Roosters sind aber seit jeher weder Fisch noch Fleisch und wissen gar nicht, wo sie vom Image her hin wollen, einerseits wird man nicht müde, die Eigenschaft als "kleiner" Verein herauszukehren, andererseits will man aber hochprofessionell wirken. Wasch mich, aber mach mich nicht nass.


    Meines Erachtens wäre es der richtige Schritt, sich in einer Form zu positionieren und nicht im Image-Niemandsland herumzuwanken, weil man niemandem vor den Kopf stoßen möchten.


    Ich kann mich nur wiederholen, ich fand damals das Mannschaftsfoto auf dem Bauernhof wirklich großartig, es sprühte vor Selbstironie, dass man mit dem Image als Bauernverein kokettiert.

    Aber nein, dann hat man wieder zu viel Angst, dass man unprofessionell wirken könnte oder das Sauerland (das nicht nur den landwirtschaftlichen Aspekt besitzt) nicht ausreichend repräsentiert und lässt einen möglichen Marketingansatz wieder über Bord fallen.


    Man hat sich damals bewusst für den Gockel als Namensgeber entschieden, wirklich mehr hat man daraus aber nie abgeleitet.



    Für mich müsste man den Roosters zunächst die Frage stellen, für was sie stehen wollen und welches große Konzept dahinter stehen soll - dann erst kann man einen geeigneten Spruch dafür überlegen, sonst bleibt er eine inhaltslose Worthülse.

    Wenn man jeden Tag 1 Stunde joggt, lebt man 2 Jahre länger.
    Dumm nur, dass man dann 4 Jahre gejoggt ist.

    Einmal editiert, zuletzt von angelo76 ()