Wochenkurier schreibt: "Iserlohn Roosters: Blick zurück und nach vorn"

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    Der Frust vermeintlicher Eishockey-Fans machte sich auf höchst unsportliche Weise Luft. Christian Hommel erlebte wegen seines Aufstiegs bei den Roosters Anfeindungen von außen. Menschen, die der festen Überzeugung sind, den Eishockeysport besser zu verstehen als jeder Insider, machten sich lustig über die Personalie, nannten Christian Hommel eine „Marionette des Vereins“. An dieser Stelle schluckt der verdiente Spieler, Coach und nun sportliche Leiter.

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    Ich will ja keinesfalls den Chauvi raushängen lassen, doch selten habe ich von einer Autorin solch polemischen Quatsch gelesen!
    Klar, hier im Forum gibt es massenhaft Schreiberlinge, die den Sport besser verstehen als die eigentlichen Verantwortlichen. Doch ob die Hommel allesamt als Marionette bezeichnen wage ich zu bezweifeln, habe es nur von 1-2 Leuten in Erinnerung. Und das sind jetzt prozentual noch mal wie viele von 4.967?


    Und ja, sie sprechen ihm die Erfahrung ab, doch ist das gleich lustigmachen?

    Also für mich ist der Threadtitel mehr als passend: ein Dorfblättchen halt.

  • Aber selbst wenn das Spruchband der Ultras zu hart oder übertrieben war, ging es nie darum ihm das wissen oder sonstiges abzusprechen, sondern es ging um seine Außendarstellung, da er vieles schön geredet hat. Eben genau, wie es der ganze Verein immer tut.

  • Wenn eine Aussage in Form eines Transparentes in der Mitte hochgehalten wird, dann wird das zwangsläuftg auf "die Fans" bezogen, obwohl 98% von denen erst hinterher erfahren, was dort draufstand. Da fühlt sich dann auch naturgemäß nicht jeder in seiner Meinung wiedergegeben, von daher sollte man das nicht zu hoch hängen und nicht verallgemeinern.


    Grundsätzlich sollte das gewünschte Hinterfragen aber nicht nur für den Club gelten.

  • Ich will ja keinesfalls den Chauvi raushängen lassen, doch selten habe ich von einer Autorin solch polemischen Quatsch gelesen!
    Klar, hier im Forum gibt es massenhaft Schreiberlinge, die den Sport besser verstehen als die eigentlichen Verantwortlichen. Doch ob die Hommel allesamt als Marionette bezeichnen wage ich zu bezweifeln, habe es nur von 1-2 Leuten in Erinnerung. Und das sind jetzt prozentual noch mal wie viele von 4.967?


    Und ja, sie sprechen ihm die Erfahrung ab, doch ist das gleich lustigmachen?

    Also für mich ist der Threadtitel mehr als passend: ein Dorfblättchen halt.

    Wie kommst Du denn darauf, diese "Aussagen" der Autorin auf das Beklopptenforum zu beziehen.
    Kann es vielleicht sein, dass das Leben rund um die Roosters auch außerhalb dieses Forums stattfindet?
    Weißt Du, was eventuell außerhalb dieses Forums passiert ist, was sich die "Verantwortlichen" außerhalb anhören müssen, was ihnen ggf. per E-Mail etc. zugestellt wird? Ich weiß es nicht!


    Wenn es persönliche "Anfeindungen" von "Fans" gegenüber den Akteuren gibt, dann ist jede Einzelne eine zuviel. Da ist es völlig egal, ob 4.967 Zuschauer in die Halle passen. Es gibt da durchaus einen Unterschied zwischen Kritik (am Besten sachliche Kritik) und persönlichen Anfeindungen, Beleidigungen usw.

  • Natürlich weiß ich auch nicht, was alles "da draußen" passiert. Und zu 100% bin ich bei Dir, daß persönliche Anfeindungen und Beleidigungen NO-GOs sind!

    Ich habe das auch nie in Abrede gestellt, mir war diese Passage einfach nur zu reißerisch und ich für meinen Teil denke es sollte nun mal gut sein, Blick nach vorne und Vollgas für die neue Saison - auf allen Seiten.

  • Stand das mit der Marionette nicht auf einem Plakat der Ultras? Wenn ich mich irre dann Entschuldigung aber habe da so etwas im Kopf.


    Ja stand es, aber ich meine, das Spruchband war vor seiner Ernennung zum (kommissarischen) sportlichen Leiter. Und bezog sich auf eine Aussage in einem Interview, wo Hommel, nach Ansicht (setze beliebige Mengenangabe) Fans, einige Dinge zum (Auswärts-)Spiel - ich meine, es war in Schwenningen - schöngeredet hat.

  • Aber selbst wenn das Spruchband der Ultras zu hart oder übertrieben war, ging es nie darum ihm das wissen oder sonstiges abzusprechen, sondern es ging um seine Außendarstellung, da er vieles schön geredet hat. Eben genau, wie es der ganze Verein immer tut.

    Es war unangebracht, denn bei dem Spruchband wurde total vergessen bei wem Hommel angestellt ist und wem gegenüber er sich zuallererst einmal loyal verhalten muss. Außerdem war meiner Meinung nach seine Äußerung damals vollkommen richtig, er hat dort als Co-Trainer kommentiert und hatte das Recht sich so zu äußern.

    Das die Autorin des Artikels dieses Spruchband bzw. dessen Inhalt noch mal explizit angesprochen hat zeigt eigentlich nur das Hommel sich von denen die dieses Spruchband präsentiert hatten ungerecht bewertet gefühlt hat.