Gewählt wird immer...

  • wir müssen sowieso ein sicheres Endlager finden, weil wir schon tonnenweise Atommüll produziert haben. Wenn das nicht gelingt, wird uns das Thema sowieso irgendwann einholen.

    Und da kann ich in mehrfacher Hinsicht nicht zustimmen.


    Es ist ein Unding, weiterhin auf eine Energiequelle setzen zu wollen, die eine Form von Müll produziert, die niemals in irgendeiner Form vernünftig zu handhaben ist. Es gibt es eben keine Form des Recyclings, Atommüll wird immer über viele hundert oder gar tausend Jahre ein Problem darstellen.


    Der zweite Punkt ist: das "sichere Endlager" ist eine reine Illusion. Aus den Augen, aus dem Sinn, sollen die nachfolgenden Generationen halt gucken, was wir ihnen verbuddelt haben...

    Wenn man jeden Tag 1 Stunde joggt, lebt man 2 Jahre länger.
    Dumm nur, dass man dann 4 Jahre gejoggt ist.

  • Es geht aber nicht darum, dass es dafür nur Geld geben soll, weil es wichtig ist. Es soll Geld dafür geben, weil die Mehrheit der Mütter während der Erziehung nicht vollständig in die Kasse einzahlen können. Und wenn sie es doch tun können, dann leisten sie während der Erziehung in meinen Augen doppelte Arbeit, weil sie gleichzeitig in Vollzeit arbeiten gehen und Kinder erziehen. Wenn ich abwägen müsste, dann würde die Mütterrente trotzdem ganz weit oben stehen. Für mich sogar weiter oben als die Sozialleistung, die so mancher "Arbeitsverweigerer" erhält.

    "Wichtig" hatte ich nur zur Vereinfachung geschrieben, die genannten Punkte von dir sind sicher richtig.


    Im Übrigen ist es ja auch völlig legitim, das Thema Mütterrente wie du sehr hoch zu gewichten. Gerade Themen wie die Mütterrente sind aber doch sehr komplex, das zeigt ja auch die politische Diskussion, die es darüber gab. Bei solchen Themen kann es dann halt mal vorkommen, dass unterschiedliche Meinungen vertreten werden. Dabei sollte man es dann aber auch einfach belassen. Mich ärgert es dann immer nur, wenn einer gut vertretbaren und abgewogenen Meinung eines anderen (in dem Fall von mir) direkt mit persönlichen Angriffen begegnet wird. Solche Reaktionen sind aus meiner Sicht nur verständlich, wenn jemand den Boden des Grundgesetzes verlässt oder rassistische oder sonstige abartige Auffassungen vertritt. Davon sind wir bei der Frage Mütterrente ja/nein ja noch ein wenig entfernt. ;)

  • Man könnte ja auch die Mütterrente an die von den Kindern gezahlten Steuern koppeln. Also wenn eine Mutter einen Anwalt und zwei Ärtinnen großgezogen hat, kriegt sie mehr Geld als eine alleinerziehende Mutter, die drei Hartz-IV-Empfänger und zwei Putzfrauen großgezogen hat.

  • Und da kann ich in mehrfacher Hinsicht nicht zustimmen.


    Es ist ein Unding, weiterhin auf eine Energiequelle setzen zu wollen, die eine Form von Müll produziert, die niemals in irgendeiner Form vernünftig zu handhaben ist. Es gibt es eben keine Form des Recyclings, Atommüll wird immer über viele hundert oder gar tausend Jahre ein Problem darstellen.


    Der zweite Punkt ist: das "sichere Endlager" ist eine reine Illusion. Aus den Augen, aus dem Sinn, sollen die nachfolgenden Generationen halt gucken, was wir ihnen verbuddelt haben...

    Das beste wäre wohl, es hätte nie AKWs gegeben, dann würde sich die Müllfrage nicht stellen.


    Im Endeffekt hat unser gesamter Energiekonsum eine negative Auswirkung für die Zukunft. Jetzt gibt es halt weniger Atommüll, aber mehr CO2-Emissionen; auch darunter leiden nachfolgende Generationen. Wenn wir ganz ehrlich zu uns sind, machen wir mit unserer aktuellen Lebensweise den Planeten kaputt, wobei Fragen wie AKW oder Kohle-/Gaskraftwerke nur ganz kleine Randnotizen sind. Wir Deutschen (und da schließe ich mich explizit mit ein) sind bei dem Thema besondere Großmeister darin, Wasser zu predigen und Wein zu trinken. Ich vermute mal, dass es auch hier im Forum fast niemanden gibt, der wirklich nachhaltig lebt.

  • "Wichtig" hatte ich nur zur Vereinfachung geschrieben, die genannten Punkte von dir sind sicher richtig.


    Im Übrigen ist es ja auch völlig legitim, das Thema Mütterrente wie du sehr hoch zu gewichten. Gerade Themen wie die Mütterrente sind aber doch sehr komplex, das zeigt ja auch die politische Diskussion, die es darüber gab. Bei solchen Themen kann es dann halt mal vorkommen, dass unterschiedliche Meinungen vertreten werden. Dabei sollte man es dann aber auch einfach belassen. Mich ärgert es dann immer nur, wenn einer gut vertretbaren und abgewogenen Meinung eines anderen (in dem Fall von mir) direkt mit persönlichen Angriffen begegnet wird. Solche Reaktionen sind aus meiner Sicht nur verständlich, wenn jemand den Boden des Grundgesetzes verlässt oder rassistische oder sonstige abartige Auffassungen vertritt. Davon sind wir bei der Frage Mütterrente ja/nein ja noch ein wenig entfernt. ;)

    Ich bin überall bei dir. Gegen andere Meinungen und vernünftige Diskussionen habe ich auch nichts einzuwenden;)


    Zu dem persönlichen Angriff:

    Objektiv betrachtet glaube ich, dass deine Wortwahl in dem besagten Post nicht so ganz glücklich war. Im ersten Moment habe ich da auch eine geringe Wertschätzung der Mütter gegenüber wahrgenommen. Die Reaktion von DennisMay war aber tatsächlich drüber.

  • Zu dem persönlichen Angriff:

    Objektiv betrachtet glaube ich, dass deine Wortwahl in dem besagten Post nicht so ganz glücklich war. Im ersten Moment habe ich da auch eine geringe Wertschätzung der Mütter gegenüber wahrgenommen. Die Reaktion von DennisMay war aber tatsächlich drüber.

    Okay. Ich hatte mich schlichtweg kurz gefasst, weil die die Wertschätzung gegenüber Müttern als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt hatte. Dann waren meine Ausführungen vielleicht zu "technisch" und haben Raum für Missverständnisse eröffnet. Den Schuh ziehe ich mir an.

  • Man könnte ja auch die Mütterrente an die von den Kindern gezahlten Steuern koppeln. Also wenn eine Mutter einen Anwalt und zwei Ärtinnen großgezogen hat, kriegt sie mehr Geld als eine alleinerziehende Mutter, die drei Hartz-IV-Empfänger und zwei Putzfrauen großgezogen hat.

    Mal ganz unabhängig von der Frage, ob es wertvoller ist, Ärzte und Anwälte oder Putzfrauen oder gar ein behindertes Kind (das dann ja ggfs. gar keine Steuern zahlen kann) großzuziehen - wie würdest Du das denn messen wollen? Welcher administrative Moloch soll das denn leisten? Bürokratieabbau sieht jedenfalls anders aus.

  • Es war nicht ernst gemeint, sondern sollte die hier beschriebene Messbarkeit von Leistungen auf die Spitze treiben.


    Ein behindertes Kind kostet ja der Gesellschaft meistens eher Geld als dass es Leistung bringt. Vielleicht könnte man dann da auch was von der Rente abziehen.

  • Lächerlicher geht es nicht mehr, denkt man ... aber da kennt man Flinten Uschi schlecht: http://www.spiegel.de/politik/…affaere-an-a-1255769.html


    Zitat

    Vorbereitung auf Untersuchungsausschuss

    Von der Leyen heuert Berater für Berateraffäre an

    Zeugen aus dem Verteidigungsministerium müssen in einem Untersuchungsausschuss zur Berateraffäre aussagen. Nach SPIEGEL-Informationen bekommen sie rechtlichen Beistand - für 80.000 Euro.

  • Was für eine geile Sendung von Markus Lanz mit einem schwachen Reil von der AfD, der im Sekundentakt völlig widersprüchlich argumentierte und einem Kevin Kühnert, der das zusammen mit Lanz brilliant entlarvte.